Smart Cities und Climate Solutions

Die E-world energy & water 2019 ist erneut Schaufenster für den Wandel und die Dynamik der Energiewirtschaft. Vernetzte Versorgungssysteme, Smart Building und Smart City, Sektorenkopplung und Elektromobilität sind nur einige der Schwerpunktthemen.

Am 5. Februar 2019 öffnen sich in Essen erneut die Tore der E-world energy & water. In den frisch renovierten Messehallen erhalten Fachbesucher aus aller Welt dann drei Tage lang die Gelegenheit, sich über die aktuellen Entwicklungen für die Branche zu informieren und den Austausch mit Kollegen und Anbietern zu suchen. Neben Produkten und Lösungen aus den Bereichen Energiedienstleistungen, Informationstechnologie und Energiehandel stehen auch in diesem Jahr vielfältige Angebote aus der „neuen Energiewelt“ im Fokus der Messe. Nicht nur im Ausstellungsbereich Smart Energy spielen die Themen Smart Metering und Smart Grid, Elektromobiliät und Energiespeicher, Sektorenkopplung und Energieffizienz eine zentrale Rolle – die Digitalisierung der Versorgungswirtschaft wird allgegenwärtiges Thema sein. So auch bei den bewährten Fachforen und im E-world Kongress, bei dem Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auch 2019 die Herausforderungen für die Energiewelt der Gegenwart und Zukunft diskutieren und praktische Lösungsansätze vorstellen.

E-world Kongress Vorträge, Diskussionen und Events

In Essen bieten sich Stadtwerken, Netzbetreibern und Versorgern daher vielfältige Möglichkeiten, neue Impulse für technische und vertriebliche Aufgaben zu erhalten.

Intelligenz und Nachhaltigkeit im Fokus

Smart Cities – intelligent Städte – lieferten bereits 2018 das Motto der E-world – für das kommende Jahr wurde es um den Aspekt des Klimaschutzes erweitert. Diese breitere Perspektive trägt der Tatsache Rechnung, dass sich der Wandel der Versorgungswirtschaft im Zuge der Energiewende nur der Beginn eines fundamentalen Umbruchs der Branche ist. In den Städten – gleichermaßen wesentliche Verursacher und Hauptbetroffene des Klimawandes – liegen besondere Chancen und Herausforderungen: Als Agglomerationen einer wachsenden Zahl von Menschen, Verkehrknotenpunkte und Industriestandorten können die Städte eine Vorreiterposition bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Konzepte zum Schutz des Klimas einnehmen. Vor allem die zunehmende Digitalisierung hat das Potenzial, Städte effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Die Energiewirtschaft hat sich dabei inzwischen zum Treiber entwickelt: Die Integration erneuerbarer Erzeuger, Sektorenkopplung oder Elektromobilität haben längst Eingang in das Tagesgeschäft von Netzbetreibern und Stadtwerken gefunden. Und auch darüber hinaus hat die Branche für Endverbraucher, Industrie, Gebäudewirtschaft und Kommunen zahlreiche innovative Angebote entwickelt, die zusätzliches Geschäft generieren und gleichzeitig eine nachhaltige Transformation der Städte voranbringen können.

Erfolgsgeschichte fortschreiben

Bereits 2018 konnte die Leitmesse der internationalen Energiewirtschaft mit 750 Ausstellern aus 26 Nationen und mehr als 25.000 Besuchern aus 73 Ländern neue Spitzenwerte erzielen. Auch stellten zahlreiche Universitäten, Forschungsinstitute und Start-ups ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Die Fachmesse war im letzten Jahr also ein voller Erfolg – und der Wachstumskurs setzt sich nach Angaben der Veranstalter auch 2019 fort. Viele renommierte Branchengrößen hätten ihre Stände in den Messehallen 1 bis 5 und der Galeria schon gebucht, etwa 90 Prozent der Flächen sei bereits vergeben. Zudem bestünde die starke Nachfrage nach zusätzlichen Standplätzen Großen Wert legen die Veranstalter eigenen Angaben zufolge auch auf die Unterstützung von jungen Unternehmen. So stellen etliche Start-ups auf der E-world beispielsweise neue Technologien für intelligente Energieübertragung und -speicherung sowie zur Integration und Vernetzung von Prosumern vor. Um den innovativen Unternehmen eine passende Bühne bieten zu können, wird es auch 2019 wieder den eigens dafür geschaffenen Ausstellungsbereich „E-world Innovation“ geben. Hier sollen etwa Firmengründer die Chance geboten bekommen, Kontakte zu Investoren und Vertretern der Industrie zu knüpfen. Zudem ist die E-world Teil des Programms zur Förderung der Teilnahme junger Unternehmen an internationalen Leitmessen in Deutschland, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hilft Start-ups dabei, ihren Messeauftritt in Essen zu planen und schließlich zu realisieren.

Topthema: Smart Energy

Topthema auf der E-world 2019 wird Smart Energy sein. Nach Angaben der Veranstalter ist die Anzahl der ausstellenden Unternehmen in diesem Bereich in den letzten Jahren stetig gestiegen, im vergangenen Jahr lag der Anteil der Unternehmen aus diesem Segment bei knapp 20 Prozent. Wichtige Themen hier sind die effektive Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichersystemen und Verbrauchern sowie IT-Sicherheit und Energieeffizienz. Zudem befinden sich im Smart Energy-Bereich zwei der insgesamt fünf Fachforen, die im Rahmen der E-world 2019 ausgerichtet werden: Das politisch geprägte „Energy Transition Forum“ und das „Smart Tech Forum“, das sich auf technische Fragestellungen und Konzepte konzentriert.

www.e-world-essen.com

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