Bundesnetzagentur: Ladesäulenkarte wird um Public Keys erweitert

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) will ihre interaktive Ladesäulenkarte um Public Keys erweitern. Diese sollen es Verbrauchern ermöglichen, die Abrechnung des E-Mobilitätsanbieters auf ihre Richtigkeit zu überprüfen, wie Jochen Homann, Präsident der BNetzA erklärt. Der Grund: „Anders als an Kraftstofftankstellen erhält man an Ladepunkten für Elektromobile in der Regel keine Quittungen“, stellt Homann fest. Bei Public Keys handelt es sich um Prüfschlüssel, die auf den Messgeräten der Ladestation aufgedruckt sind. Über die Prüfschlüssel kann der Nutzer der Station die ausgewiesenen Messwerte der Rechnung mit den tatsächlichen Messergebnissen abgleichen.

Dafür muss der Prüfschlüssel in eine vom E-Mobilitätsanbieter zur Verfügung gestellten Software eingegeben werden. Seit 2018 arbeitet die BNetzA mit der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt (PTB) zusammen und erfasst bei der Anzeige der Ladepunkte auch Public Keys. Die Erfassung befindet sich derzeit noch im Aufbau. Die ersten Public Keys können allerdings schon auf der Ladesäulenkarte der BNetzA eingesehen und auch sofort auf der Internetseite der Behörde heruntergeladen werden. (vb)

www.bundesnetzagentur.de/ladesaeulenkarte

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