Software für europäisches Schnell-Ladenetz

Mit einem flächendeckenden Netz an schnellen Ladestationen will das Joint Venture IONITY GmbH – ein Gemeinschaftsunternehmen von BMW, Daimler, Ford und dem Volkswagen-Konzern mit Audi und Porsche – die Elektromobilität in Europa antreiben. Die Ladepunkte sollen Batterien in wenigen Minuten laden. Beim Aufbau des Ladenetzes setzt IONITY auf die Zusammenarbeit mit dem Tech-Unternehmen has.to.be gmbh. Der Partner aus Salzburg liefert eine Software zur Verwaltung von Elektroladeinfrastrukturen unter dem Namen be.ENERGISED.

has.to.be-CEO Martin Klässner unterstützt das Joint Venture IONITY mit der von seinem Unternehmen angebotenen Software be.ENERGISED. Das Ziel: Die Umsetzung eines flächendeckenden Schnell-Ladenetzes in Europa. Foto: Lorenz Masser

Das System wird als White-Label-Produkt vertrieben und nach Auskunft von has.to.be weltweit bereits bei mehr als 12.000 Ladestationen eingesetzt. Die Software ist nach herstellerangaben nicht an einen bestimmten Gerätetyp gebunden, sondern mit fast allen Ladestationen am Markt kompatibel. „Unsere Software sorgt für den stabilen Betrieb der Ladestationen und ermöglicht die einfache Abrechnung, egal mit welcher Ladekarte die Kunden laden möchten. Sogar vertragslose Direktbezahlung an der Ladestation ist möglich“, erklärt has.to.be-CEO Martin Klässner. IONITY und has.to.be kündigen zudem eine Intensivierung der Zusammenarbeit an. So arbeiten sie etwa an der Herstellung einer eichrechtskonformen Ladeinfrastruktur für die verwendeten Super High Charger. Damit könne IONITY künftig nach abgeschlossenen Normprüfungen eichrechtlich korrekt erfasste Ladevorgänge anbieten. (vb)

www.has-to-be.com

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