Neue Rahmenbedingungen für Stromspeicher in Sicht?

Der Ausschuss der ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (COREPER) hat die Ergebnisse der Trilogverhandlungen zur Strombinnenmarkt-Richtlinie bestätigt. Die Richtlinie definiert erstmals den Begriff des Stromspeichers und fordert, dass in den Mitgliedsstaaten künftig bessere Rahmenbedingungen für Kleinspeicher von Prosumern und den netzdienlichen Einsatz von Speichern geschaffen werden. Das könnte in Deutschland dazu führen, dass für Energiespeicher die Belastung mit Endverbraucherabgaben entfällt.

Dies fordern zahlreiche Akteure am deutschen Energiemarkt seit langem, so etwa der Verband kommunaler Unternehmen (VKU). VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche: „Speicher könnten einen deutlichen Aufschwung erleben, wenn die Bundesregierung die nun anstehende nationale Umsetzung zügig nutzt, einen konsistenten und investitionsfreundlichen Rechtsrahmen zu entwickeln.

Speicher sollten die Rolle in der neuen Energiewelt bekommen, die ihnen zusteht. Zusammen mit einer intelligenten Infrastruktur können sie dafür sorgen, dass Stromerzeugung und -verbrauch schon vor Ort optimal aufeinander abgestimmt werden. Damit stabilisieren sie das Stromnetz und tragen wesentlich zur Versorgungssicherheit bei.“ (pq)

www.vku.de

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