Wasserstoffspeicher für autarke Einfamilienhäuser: Kooperation zwischen Wystrach und HPS

05.03.2019

Das Berliner Unternehmen Home Power Solutions (HPS) hat sich zum Ziel gesetzt, eine autarke Energieversorgung für Einfamilienhäuser umzusetzen. Dazu gehört die Erzeugung von Wasserstoff aus überschüssiger Solarenergie, dessen Speicherung und Rückverstromung bei Bedarf – beispielsweise im Winter. Den Grundstein für ein solches Mini-Kraftwerk für Zuhause legt die Zusammenarbeit zwischen HPS und der Wystrach GmbH, die beide Unternehmen anlässlich der Energy Storage Europe (ESE) 2019 bekannt geben. Wystrach entwickelt schwerpunktmäßig Hochdrucksysteme zur Speicherung von unterschiedlichen Gasen und bündelt Gasflaschen zu vernetzten Speicher- und Versorgungssysteme. HPS nutzt diese Expertise des Unternehmens für seinen neu konzipierten Speicher Picea.

(v.l.n.r.) Wolfgang Wolter, Geschäftsführer Vertrieb bei Wystrach, HPS-Geschäftsführer Zeyad Abul-Ella und Jochen Wystrach, Geschäftsführer Ressourcen bei Wystrach, besiegeln die Zusammenarbeit an Picea. Foto: Wystrach GmbH

Picea verbindet Batterie, Elektrolyseur und Brennstoffzelle zur Energiezentrale des Kraftwerks für das Einfamilienhaus. Produziert die Photovoltaik-Anlage an sonnigen Tagen zu viel Energie, wandelt Picea den überschüssigen Strom mittels Elektrolyse in Wasserstoff um. Der saisonale Energiespeicher von Wystrach speichert diesen in den verbauten 12er- oder 16er-Gasflaschen-Bündeln der Anlage. Der Druck in den Wystrach-Bündeln beträgt dabei bis zu 300 Bar. „In unserem Anwendungsbereich müssen wir höchste Qualitäts- und Sicherheitsmaßstäbe anlegen“, betont HPS-Geschäftsführer Zeyad Abul-Ella hinsichtlich der Konzeption von Picea. „In dieser Kooperation setzen wir daher auf die jahrzehntelange Erfahrung und Praxiserprobung der Wystrach-Produkte.“ Zusätzlich zur Wasserstoffspeicherung- und Rückverstromung hat die Anlage noch einen Vorteil, wie Abul-Ella herausstellt: Die durch den Betrieb von Picea entstehende Abwärme geht keinesfalls verloren. Sie wird als Heizwärme oder Warmwasser dem Haus bereitgestellt und soll so zusätzlich die Energiekosten senken.

„Picea ist ein schönes Beispiel für den ortsfesten Einsatz unserer Speicherlösungen“, sagt Wolfgang Wolter, Geschäftsführer Vertrieb bei Wystrach. „Mit unseren flexiblen Systemen können wir ganz unterschiedliche Speicherbedarfe decken: Von der Kapazität eines Einfamilienhauses über ein Bürogebäude bis zum Kraftwerk. (vb) Bildrechte: Wystrach GmbH Bildunterschrift: (v.l.n.r.) Wolfgang Wolter, Geschäftsführer Vertrieb bei Wystrach, HPS-Geschäftsführer Zeyad Abul-Ella und Jochen Wystrach, Geschäftsführer Ressourcen bei Wystrach, besiegeln die Zusammenarbeit an Picea.

www.wystrach-gmbh.de

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