SPIE realisiert neue 400-kV-Leitung in Polen

Der polnische Netzbetreiber Polskie Sieci Elektroenergetyczne S.A. (PSE S.A.) hat SPIE mit dem Bau einer 400-kV-Leitung in den nördlichen Regionen Pommern und Kujawien-Pommern beauftragt. Die neue Stromleitung erstreckt sich von Graudenz über Pelplin bis zum Umspannwerk Gdańsk Przyjaźń nahe Danzig und soll bis Mitte 2019 errichtet sein. Der Neubau der 400-kV-Leitung ist notwendig, um die Stromversorgung in den beiden Regionen, die auf Strom aus den südlichen Landesteilen angewiesen sind, sicherzustellen. Aktuell wird der Strom über eine 220-kV-Leitung übertragen.

SPIE wurde vom polnischen Netzbetreiber PSE S.A. mit dem Bau einer Stromleitung von Graudenz über Pelplin bis zum Umspannwerk Gdańsk Przyjaźń nahe Danzig beauftragt. Foto: SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH

Das Projekt wird unter der Leitung von SPIE von einem Konsortium aus Verteilernetzbetreibern durchgeführt. Bereits seit 2014 laufen bei dem Multitechnik-Dienstleister alle Fäden zusammen: SPIE übernimmt die baurechtlichen und planerischen Aufgaben, wie die Einholung aller Baugenehmigungen in 15 Gemeinden, und die enge Zusammenarbeit mit lokalen Verteilernetzbetreibern, um die Stromversorgung auch während der Bauarbeiten zu gewährleisten. Für die neue 400-kV-Leitung werden bis zum dritten Quartal 2019 auf einer rund 120 Kilometer langen Strecke 300 Strommasten errichtet, Ende 2017 begann die Bauphase. Die Mastkonstruktion teilt sich SPIE im Rahmen des Konsortiums gleichermaßen mit den zwei Unternehmen ELTEL Networks Energetyka und ELFEKO. „Trotz schwieriger Bedingungen wie Frost, Starkregen, hohem Grundwasser und Staugewässern schreiten die Arbeiten planmäßig voran und wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Monika Szymczuk, Projektleiterin bei SPIE.

Ökologisch anspruchsvoll

Die neue Leitung durchquert Gebiete, die als Brutplatz vieler Vogelarten dienen. SPIE stellte deshalb sicher, die Auswirkungen des Neubaus auf die für unter Naturschutz stehenden Gebiete zu minimieren. „Neben der zweijährigen Umweltprüfung und der Erstellung eines umfassenden Umweltberichts haben wir intensiv mit Umweltorganisationen und regionalen Umweltschutzdirektionen zusammengearbeitet. Dadurch konnten wir das Risiko von Vogelkollisionen verringern“, erklärt Monika Szymczuk. „Außerdem haben wir viele Gespräche mit betroffenen Gemeinden und Anwohnern geführt, um volle Transparenz über das Projekt zu gewährleisten.“ (pq)

www.spie.com

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