Wechselrichter-Austausch erhöht Energieausbeute im Solarpark Hettenleidelheim

16.04.2019

Beim Thema Repowering denken viele automatisch an die Windenergie. Aber auch im Solarbereich gibt es Ansätze, die sich wirtschaftlich lohnen, wie die juwi Operations & Maintenance GmbH (juwi O&M) an einem Beispiel im rheinland-pfälzischen Hettenleidelheim zeigt. Hier wurden vier kleinere Zentralwechselrichter eines 1,4 Megawatt-Solarparks durch zwei leistungsstärkere Modelle ersetzt. Hintergrund dessen seien eine 2017 und 2018 gestiegene Anzahl von Wechselrichterstörungen und der Ausfall eines Wechselrichters gewesen, wie juwi mitteilt. Die juwi-Gruppe hatte die 2006 in Betrieb gegangene Anlage geplant und errichtet.

Der Betreiber des Solarparks – eine Tochtergesellschaft der Sparkasse Rhein-Haardt – stand nun vor der kostenorientierten Frage „Reparatur oder Repowering“. Sparkassen-Vorstand Thomas Distler: „Nach Prüfung des Sachverhaltes und Ermittlung der Kosten fiel die Entscheidung sehr schnell für das Repowering.“ Wie juwi-Projektleiter Udo Schappert darstellt, rechnet sich ein Wechselrichteraustausch von alten Geräten in vielen Fällen, da die Vergütungshöhe für den Solarstrom gleich hoch bleibt. „Weniger Ausfallzeiten und Reparaturkosten sowie der höhere Wirkungsgrad wirken sich positiv auf den Ertrag der Anlagen aus.“ Zudem sei die Vermarktung des Solarstroms nach Ende der 20-jährigen EEG-Förderung mit einer geringeren Ausfallzeit und höheren Zuverlässigkeit der neuen Wechselrichter einfacher. Für juwi O&M bedeute das Projekt in Hettenleidelheim nun auch den Einstieg in ein neues Marktsegment, betont Geschäftsführer Christian Arnold. (vb)

www.juwi.de

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