Die Saarbrücker co.met hat ihre Services zur Kundenselbstablesung um weitere digitale Rückmeldekanäle erweitert. Foto: pixabay (JESHOOTS-com)
Die Saarbrücker co.met hat ihre Services zur Kundenselbstablesung um weitere digitale Rückmeldekanäle erweitert. Foto: pixabay (JESHOOTS-com)

Auch bei LoRaWAN: co.met erweitert Services zur digitalen Kundenselbstablesung

13.05.2019 – Wann immer der Smart Meter Roll­out kommen mag – die Kundenselbstablesung wird noch lange ein unverzichtbares Werkzeug für die Verbrauchserfassung im Privatkundenbereich bleiben. Dieser Tatsache trägt auch die Saarbrücker co.met GmbH Rechnung, die mit ihrer Ablesemanagement-Lösung co.read aktuell rund 400 Unternehmen unterstützt. Mit der Integration von WhatsApp wurde co.read jetzt um einen weiteren digitalen Rückmeldekanal erweitert. Als weitere Innovation bietet der Short Message Service (SMS) jetzt die Möglichkeit, Kunden vor der kartenbasierten Ablesekampagne digital zur Ablesung aufzufordern.

WhatsApp als neuer Rückmeldeweg

Seit Herbst 2018 können co.read-Nutzer ihren Endkunden die Zählerstandmeldung per WhatsApp anbieten. Dazu fotografieren Verbraucher die ausgefüllten Ablesekarten und senden die Fotos per Messenger-Dienst an co.met. Die Auswertung der Karte erfolgt digital und komplett automatisiert. Sobald das System die Ablesekarte zweifelsfrei zuordnen kann, erhält der Absender die Info, dass die Selbstablesung erfolgreich war. In diesem Fall hat er nach dem Vorgang die Möglichkeit noch Bilder seines Zählers hochzuladen. Andernfalls wird er aufgefordert, die Karte nochmals zu fotografieren oder einen anderen Rückmeldeweg zu nutzen, etwa die Karte per Post loszuschicken.

SMS-Vorkampagne

Die Saarbrücker co.met hat ihre Services zur Kundenselbstablesung um weitere digitale Rückmeldekanäle erweitert. Foto: pixabay (JESHOOTS-com)

Die Saarbrücker co.met hat ihre Services zur Kundenselbstablesung um weitere digitale Rückmeldekanäle erweitert. Foto: pixabay (JESHOOTS-com)

Beim SMS-basierten Verfahren erhalten alle Endkunden, deren E-Mailadresse nicht im System vorliegt und deren mobile Rufnummer bekannt ist und datenschutzkonform verarbeitet werden kann, vor der eigentlichen Kampagne eine SMS auf ihr Smartphone mit der Aufforderung, ihre jeweiligen Zählerstände durchzugeben. Das weitere Verfahren läuft analog zur etablierten E-Mail-basierten Ableseaufforderung: Die Endkunden öffnen ihren mit der SMS erhaltenen Link. So gelangen sie zum https-gesicherten Ableseportal, wo sie die abgelesenen Zählerstände in eine Maske eingeben können. Wer sich bis zu einem definierten Zeitpunkt nicht gemeldet hat, erhält von co.met eine Ablesekarte – oder der Versorger schickt einen Ableser für die Sichtablesung zum Endkunden. „Das SMS-Verfahren testen wir seit sechs Wochen bei unserer Schwestergesellschaft Stadtwerke Saarbrücken und bei der Energie SaarLorLux AG“, berichtet co.read-Gruppenleiterin Daniela Horak. „Es steht aber auch allen anderen Interessenten demnächst zur Verfügung.“ Kollege Jaroslaw Archanski verweist auf die Vorteile beider Verfahren: „Indem wir den Anteil papier- und personalbasierter Ablesungen reduzieren und digitale Rückmeldewege stärken, sinken die spezifischen Prozesskosten, was wiederum unsere Kunden entlastet.“

Unterstützung von LoRaWAN

Ab sofort besteht zudem die Möglichkeit der direkten Verarbeitung von Verbrauchsdaten aus Zählern, welche per LoRaWAN-Funk ihre Daten senden. Die Übergabe der Zählerstände in die Abrechnungssysteme der Kunden erfolgt unverändert über die bereits vorhandenen Schnittstellen, wie co.met mitteilt. Kunden können somit unmittelbar entsprechende Zähler zum Einsatz bringen. Geschäftsführer Thomas Hemmer:„co.read, das bewährte Produkt für die Messdatengewinnung bei Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgern, bleibt auch in Zeiten des intelligenten Messwesens eine zukunftssichere Lösung.“

Gerade dieses letzte Angebot verdeutlicht, dass sich die co.met aktiv als Anbieter im Umfeld von Digitalisierung und Smart City-Services positioniert. Nach intensiver Analyse in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft hat co.met inzwischen ein flächendeckendes LoRaWAN-Netz im Einzugsgebiet der Stadt Saarbrücken umgesetzt. Die neuen LoRaWAN-IT Komponenten wurden ergänzend in die bereits vorhandene IT-Infrastruktur integriert. „Damit verfügen wir über eine umfängliche Lösungsplattform, über die neben den bisherigen Services nun auch synergetisch LoRaWAN-basierte (IoT) Services genutzt werden können“, sagt Thomas Hemmer. Das Dienstleistungsangebot für die Kunden reicht von Basis-Workshops zum Thema IoT bis hin zur Unterstützung bei der Etablierung eigener LoRaWAN-IoT Netze. (pq)

www.co-met.info

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