KIK-S und regio iT: Gemeinsam für die Smart City

11.07.2019 – Vom Sensor bis zum Monitoring: Im Rahmen einer engen Zusammenarbeit wollen die Kommunale IT-Kooperation Stadtwerke KIK-S und der Aachener IT-Dienstleister regio iT das Thema LoRaWAN im kommunalen Umfeld und bei Stadtwerken künftig gemeinsam vorantreiben. In einem ersten Schritt übernimmt KIK-S dabei das im Rechenzentrum der regio iT betriebene Energie-Management-System e2watch in das eigene Portfolio. Durch die Integration des Portals in eine LoRa-Infrastruktur können künftig End-to-End-Lösungen aufgebaut werden, die eine permanente Überwachung und Steuerung intelligenter Infrastrukturen ermöglichen. Beide Unternehmen wollen darüber hinaus praxistaugliche Use-Cases entwickeln und Stadtwerkekunden so einen schnellen Einstieg in das Thema LoRaWAN erleichtern.

„Als Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerke Lindau, Schifferstadt und Waiblingen sowie der Wilken Software Group bündelt KIK-S IT-Know-how und das Wissen um die speziellen Anforderungen eines Stadtwerkes. Damit ist KIK-S ein idealer Partner, wenn es um die Entwicklungen zukunftsfähiger Lösungen für die Smart City geht“, beschreibt regio iT-Geschäftsführer Dieter Ludwigs die Motivation für die enge Zusammenarbeit. „regio iT bringt nicht nur fundierte Erfahrungen in diese Kooperation mit ein, sondern mit e2watch auch eine ausgereifte Monitoring-Lösung. Diese ist für das Big-Data-Management ausgelegt, wie es künftig für die Verwaltung von IoT-Devices inklusive grafischer Darstellung benötigt wird“, ergänzt Daniel Paulmaier, Geschäftsführer der KIK-S.

Mithilfe von e2watch lassen sich die Strom-, Wärme- und Wasserverbräuche in Gebäuden sowie Sensordaten erfassen und visualisieren. Das System verfügt über ein aktives Stör- und Alarmmanagement und die Möglichkeit, unterschiedliche Kennzahlen auszuprägen und zu überwachen. Auf diese Weise lassen sich im kommunalen Umfeld die unterschiedlichen Zielgruppen in das Energie-Monitoring einbeziehen. So ist etwa die Darstellung der Energiekosten pro Schüler/-in genauso umsetzbar wie die Abbildung des CO2-Footprints einer Liegenschaft oder des jeweiligen Primärenergieeinsatzes.

Wie Internet of Things (IoT) und e2watch zusammengehen, hat regio iT bereits 2018 in den Städten Eschweiler und Delbrück gezeigt: Auf dem Weg zu Smart Cities und im Rahmen der digitalen Modellkommunen in NRW wurde hier ein LoRaWAN-Netz aufgebaut und neben e2watch verschiedene IoT-Sensoren in mehreren Gebäuden verbaut. In Delbrück misst man über das neue IoT-Netz unter anderem den Grundwasserpegel, betreibt Energie-Monitoring, wertet die Gebäudeauslastungen aus und überwacht den Zustand von Abwasserpumpen im Kanalsystem. Weitere Projekte in Richtung Smart School oder IoT-Verkehrsdatenplattform sind nach Angaben von regioIT in Vorbereitung. (pq)

www.kik-s.de

www.regioit.de

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