EnergieAllianz Austria überarbeitet ihr System für MaKo 2020

14.08.2019

Ab 1. Dezember 2019 gelten in Deutschland mit der Marktkommunikation (MaKo) 2020 neue Regeln für den elektronischen Datenaustausch im Stromsektor. Die EAA-EnergieAllianz Austria GmbH beliefert Deutsche Kunden mit rund drei Terrawattstunden Strom, sodass die anstehenden Vorgaben der deutschen Bundesnetzagentur auch für den österreichischen Energiekonzern ein Thema sind. Daher hat die EAA ihr System für den elektronischen Datenaustausch mit Unterstützung der DiCentral GmbH umgestellt.

Firmenzentrale der EnergieAllianz Austria

Der Firmensitz der EnergieAllianz Austria. Der Versorger hat sein Marktkommunikationssystem für die Vorgaben von MaKo 2020 überarbeitet. Foto: EAA-EnergieAllianz Austria GmbH

Das neue System basiert auf der EDI Datendrehscheibe des Anbieters. Über diese kann EAA die erforderlichen Marktkommunikationsanforderungen über ein System abwickeln. Die EAA verarbeitet am Tag im Schnitt 16.000 Marktnachrichten, die sich auf unterschiedliche Themenfelder verteilen. „Wir sind nicht nur Strom- und Gaslieferanten, sondern übernehmen auch die Bilanzkreiskoordination im Heimatmarkt. Zudem gilt es, Informationen im Zuge von Einspeiseprozessen zu verarbeiten“, erklärt Thomas Holzinger, verantwortlicher Projektleiter bei der EAA. Das neue System biete dafür Flexibilität. „Bisher wurde das gesamte Thema Lieferantenwechsel über unser eingesetztes Kalkulationstool abgebildet. Alle weiteren Marktkommunikationsaufgaben liefen über eine integrierte, zusätzliche Plattform“, so Holzinger. Ein Update des Kalkulationstools führte dazu, dass eine externe Marktkommunikationslösung benötigt wurde, die den künftigen Vorgaben in Deutschland und Österreich gerecht wird.

„Die Kosten für ein entsprechendes Entwicklungsprojekt waren enorm, als brauchten wir eine Alternative“, wie Holzinger berichtet. Das Unternehmen entschied sich dann für die DiCentral-Lösung. „Als Bilanzkreisverantwortlicher hatten wir zudem gerade die AS4-Umstellung auf der Agenda. DiCentral war zusätzlich in der Lage, unsere Prozesse über das entsprechende Standard-Modul auf die AS4-Kommuniktaion umzustellen“, so der Projektverantwortliche. Die Oberfläche des neuen Systems sei nun überdies „deutlich benutzerorientierter als bei der Vorgängerlösung“ und es gebe die Möglichkeiten, Marktkommunikationsdaten nicht nur anzuzeigen, sondern auch in einem System weiterzuverarbeiten. „Die bestehenden Prozesse laufen inzwischen vollständig integriert über die neue Datendrehscheibe“, resümiert Holzinger. (vb)

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