Siemens installiert schwimmende Kraftwerke in New Yorks Upper Bay

06.09.2019 – Die Astoria Generating Company und Siemens haben einen Vertrag über den schlüsselfertigen Bau von zwei schwimmenden SeaFloat-Kraftwerken, die mit acht SGT-A65-Gasturbinen ausgestatten werden, unterzeichnet. Die zwei Anlagen werden vier vorhandene „Power Barges” (schwimmende Kraftwerke) der Gowanus Generating Station in der Upper Bay von Brooklyn, New York City, ersetzen. Das ermöglicht eine umweltfreundlichere und effizientere Stromerzeugung.

Zwei schwimmende SeaFloat-Kraftwerke, die mit jeweils vier SGT-A65 Gasturbinen ausgestattet sind. Foto: Siemens

Zwei schwimmende SeaFloat-Kraftwerke, die mit jeweils vier SGT-A65 Gasturbinen ausgestattet sind. Foto: Siemens

Siemens wird die effizienten Kraftwerke auf zwei neu errichteten schwimmenden Barken mit einer Kapazität von jeweils rund 300 Megawatt (MW) vorinstallieren. Die Modernisierung mit SGT-A65-Gasturbinen und Generatoren wird den Wirkungsgrad der Anlagen um fast 50 Prozent steigern und dabei die Emissionen von Schadstoffen wie Kohlendioxid und -monoxid deutlich reduzieren – bei gleichzeitiger Nutzung der vorhandenen Gasinfrastruktur.

Da sich New Yorks Energiemarkt wandelt und zunehmend auf fluktuierenden Energiequellen basiert, muss New York City eine zuverlässige Stromversorgung aufrechterhalten und gleichzeitig potenzielle Schadstoffemissionen reduzieren. Bis 2030 will die Stadt mit ihren mehr als 8,5 Millionen Einwohnern 70 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen. Wenn Solar- und Windkraft den Bedarf nicht decken können, werden Spitzenlast-Einheiten mit Schnellstartfähigkeit wie die Gowanus Power Barge Generating Station immer wichtiger – insbesondere in Ballungsräumen wie Southwest Brooklyn. Die neuen Anlagen sind zuverlässig, können Schadstoffemissionen reduzieren und bei Bedarf flexibel an einen anderen Ort umgezogen werden.

Die aeroderivative Gasturbine SGT-A65 (Industrial Trent 60) liefert im Simple-Cycle-Betrieb bei einem Wirkungsgrad von 41,8 Prozent bis zu 76 MW für das Astoria-Projekt. Mit ihrer schnellen Kaltstartfähigkeit und ihrem langen Lebenszyklus kann diese Anlage das Netz rasch mit Strom versorgen, um die schwankende Einspeisung aus erneuerbaren und anderen Energiequellen zu kompensieren. Dies macht die Turbine zu einer idealen Lösung für Spitzenlasten. Die 115 SGT-A65-Gasturbinen weltweit haben bisher mehr als 1,8 Millionen Betriebsstunden geleistet. (jr)

www.siemens.com

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