Sicher unterwegs: Netze BW bietet GPS-Notruf-System für den Außendienst

05.08.2020 – Wie wichtig der Außendienst in den alltäglichen Geschäftsprozessen der Versorger, Stadtwerke und Netzbetreiber ist, hat sich gerade angesichts der Kontaktbeschränkungen der vergangenen Monate gezeigt. Nun kehrt in vielen Bereichen Normalität ein und auch der Außendienst kann wieder fast ohne Einschränkungen unterwegs sein. Anlass genug, auch einmal die Schattenseiten dieser Tätigkeiten in den Blick zu nehmen, findet Markus Eisenlohr, der als Produktmanager bei der Dienstleistungssparte der Netze BW für eine innovative GPS-Lösung für den Außendienst zuständig ist: „Übergriffe gegen die Mitarbeiter von Versorgern nehmen nachweislich zu – und das betrifft leider nicht nur die Monteure, die säumigen Kunden den Stromanschluss stilllegen müssen.“

GPS Norufsystem Netze BW
Über ein handliches GPS-Notrufgerät hat der Außendienstmitarbeiter jederzeit Kontakt zur Leitstelle. Foto: Netze BW GmbH

Auch Techniker im Wartungsdienst, die einen Straßenabschnitt sperren müssen, und selbst Zählerableser können unter bestimmten Umständen in schwierige Situationen geraten. Hinzu kommt, dass Arbeiten am Versorgungsnetz bei aller Vorsicht immer auch ein Unfallrisiko bergen, speziell, wenn die Außendienstkräfte alleine unterwegs sind.

Um diese Mitarbeiter zuverlässig zu schützen, hat Netze BW einen innovativen GPS-Notruf entwickelt – ursprünglich für den eigenen Bedarf. Zwischenzeitlich befindet sich die Lösung bundesweit bei vielen Kunden aus dem öffentlichen und Versorgungssektor im Einsatz.

Das System im Überblick

  1. Notrufsystem als Komplettservice
  2. GPS-Notrufgerät inklusive Kommunikationskosten
  3. Moderne, zertifizierte Leitstelle
  4. Zeitfenster- und Direktalarm
  5. Alarmierung von Polizei oder Rettungsdienst
  6. 24 Stunden/365 Tage Service
  7. Mitarbeiterschulung

Aktive und passive Alarmierung

Das Prinzip ist denkbar einfach: Der Mitarbeiter erhält ein kleines, handliches GPS-Notrufgerät, das rund um die Uhr mit einer zentralen Notruf- und Service-Leitstelle verbunden ist. Anwender können jederzeit direkt Alarm auslösen oder bereits vor einem heiklen Auftrag eine Meldung senden und damit eine Zeitfensterüberwachung aktivieren. Erfolgt in diesem Fall nach 30 Minuten keine Rückmeldung, wird automatisch alarmiert und mit Hilfe von GPS-Daten der Standort ermittelt. Reagiert wird immer mit Maßnahmen, die im Vorfeld vereinbart wurden – beispielsweise werden Polizei oder Rettungsdienst alarmiert. Ein wichtiger Punkt aus Sicht des Datenschutzes und der Arbeitnehmervertreter: Bei dem System sei zudem die Möglichkeit ausgeschlossen, Zeit- oder gar Bewegungsprofile anzufertigen. So bleibt die Privatsphäre der Mitarbeiter geschützt.

„Die durchweg sehr positiven Rückmeldungen haben uns dazu bewogen, diese Dienstleistung jetzt auch außerhalb Baden-Württembergs anzubieten“, erläutert Produktmanager Markus Eisenlohr. (pq)

Netze BW GmbH
Petra Ortlieb
www.netze-bw.de/gpsnotruf

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