WEMAG unterstützt wirtschaftlichen Weiterbetrieb ausgeförderter EEG-Anlagen

31.08.2020 – Zusammen mit der Thüga AG hat die WEMAG eine Lösung für Post-EEG-Anlage entwickelt, die bei der Marktintegration auf das Eigenverbrauchskonzept anstelle von Volleinspeisung setzt. Der Energieversorger aus Mecklenburg-Vorpommern übernimmt den überschüssigen Strom der Photovoltaik-Anlage und bringt diesen an den Markt. Im Gegenzug erhält der Anlagenbetreiber eine Vergütung nach dem aktuellen Marktwert an der Strombörse. Das Direktvermarktungs-Modell kommt auch im Rahmen von Community-Modellen oder virtuellen Speichern zum Einsatz.

WEMAG Direktvermarktung Post-EEG-Anlagen_Stephan Rudolph-Kramer Web

BU: Ab Anfang 2021 verlieren die ersten nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz errichteten Anlagen ihren auf 20 Jahre festgelegten Förderanspruch. Foto: WEMAG AG/Stephan Rudolph-Kramer

Grundlage für die Vermarktung ist eine 15-Minuten-Messung der eingespeisten Energie. Für die Post-EEG-Zeit kann es daher notwendig sein, dass der neue Zähler als intelligentes Messsystem installiert wird. Für kleinere Erzeugungsanlagen unter 7 kW sieht die aktuelle Rechtslage jedoch keinen Einsatz intelligenter Messsysteme vor. „Hier besteht also ein Widerspruch, der aufgelöst werden muss. Es ist daher entweder eine Ausnahme von der 15-Minuten-Messung für Kleinanlagen notwendig oder eben auch für kleinere Anlagen die Möglichkeit, ein intelligentes Messsystem zu bekommen“, beschreibt WEMAG-Projektleiter Björn Böttger den Korrekturbedarf für die EEG-Novelle. (ds)

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