ENERGIEMESSGERÄTE FÜR ALLE ANWENDUNGEN IM NETZBETRIEB

ENERGIEMESSGERÄTE FÜR ALLE ANWENDUNGEN IM NETZBETRIEB

Die Energiewende stellt Netzbetreiber vor neue Herausforderungen. Transparenz im Netz muss bis in die Niederspannungsebene geschafft werden. Normgerechte Power Quality Messung und die Messung und Aufzeichnung der Energieflüsse sind essentiell.

Hierfür eignen sich die UMD Messgeräte von PQ Plus GmbH für alle Spannungsebenen im Netzbetrieb. Sie sind auch in CAT IV/300V mit erweitertem Temperaturbereich -25 … 60 °C und für 95 % Feuchte einsetzbar.

MESSUNGEN IN EINSPEISEANLAGEN

Die Anwendungsregel VDE-AR-N 4110 definiert neue Anforderungen an Einspeiseanlagen. Das UMD 913 als Störschreiber mit Supraharmonischer Messung und der vollwertigen Spannungsqualität gemäß DIN EN 50160 in Kl. A bildet vollumfänglich diese Anforderungen ab. Die bei Einspeiseanlagen geforderten Parkregler verschiedenster Hersteller, können über das UMD 705E via Modbus mit Echtzeitmesswerten versorgt werden.

NEUBAU ODER RETROFIT – DIE UMD MESSGERÄTE SIND IMMER DIE RICHTIGE LÖSUNG

Vielen Betreibern von Stromnetzen und Einspeiseanlagen ist zwischenzeitlich bewusst, dass sie für ihr Produkt Elektrizität nach § 1 Abs. 1 nach ProdHaftG haftbar gemacht werden können. Aufgrund der § 18 Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) haftet der Netzbetreiber darüber hinaus im Falle einer Stromversorgungsunterbrechung für vermutetes Verschulden auch bei gewerblichen Stromabnehmern. Deswegen werden sowohl Neuanlagen wie auch Retrofitlösungen mit UMD Messgeräten ausgestattet. Hier setzen viele Netzbetreiber z.B. die Stadtwerke Erlangen und Fürth seit Jahren erfolgreich auf die bewährte PQ Plus Technik.

RETROFIT WIRD ZUR LOGISTIKAUFGABE – INSTALLATIONSZEITEN MÜSSEN KALKULIERBAR BLEIBEN

Der Einbau in bestehende Kabelverteilschränke oder Ortsnetzstationen muss strategisch geplant werden. PQ Plus stellt eine Vielzahl von individuellen Lösungen dafür zur Verfügung. Einbausets von Messgeräten und Wandlern, Messboxen inklusive Einspeise- und Abgangsmessung sowie komplette Digitalisierungslösungen. Hierfür werden das UMD 98RCM-T sowie die Messmodule MMI12 und Router verwendet. Mit der kostenlosen Software ENVIS erfolgt die Datenanalyse und das Reporting auf Wunsche automatisiert.

STATIONSAUTOMATISIERUNG MIT GRIDCAL

Bisher mussten zur Stationsdigitalisierung zahlreiche Einzelkomponenten erworben und aufwändig vor Ort zusammengefügt und in Betrieb genommen werden. Eine wirtschaftliche Digitalisierung in der Fläche war so nicht möglich. Die GridCal Komponenten schaffen untereinander Synergieeffekte und erlauben es durch den modularen und skalierbaren Ansatz verschiedene Netzstationen wirtschaftlich auszurüsten.

Der GridCal Node stellt die dezentrale Instanz in der Ortsnetzstation dar. In der Netzstation bildet der GridCal Node zusammen mit dem Ortsnetz eine einzelne Zelle die unabhängig von der Zentrale agiert. Durch diesen zellularen Ansatz werden die in der Station vorhandenen Daten nur bei Bedarf in die Zentrale übertragen.

Bei GridCal werden neben der bereits häufig durchgeführten Messung des Transformatorabgangs inklusive der vollwertigen Spannungsqualität nach EN 50160 auch alle Abgänge des Niederspannungsverteilgerüstes erfasst und ausgewertet. Die Messung des Neutralleiterstromes ist sowohl beim Transformator als auch bei allen Abgängen möglich.

Durch den stetig steigenden Ausbau von Erzeugungsanlagen und Ladeinfrastruktur steigt gleichzeitig die Belastung der Niederspannungsgerüste. Die erzeugte Energie wird durch die Abnehmer an der Niederspannung direkt über das Gerüst verteilt und fließt daher nicht über den Transformator. Deshalb kann durch die Messung des Transformators kein Rückschluss auf die Belastung des Niederspannungsverteilgerüstes gezogen werden.

Mit GridCal werden Messwerte in Echtzeit erfasst und für eine Netzberechnung, Netzsimulation und Prognose in der Zelle verwendet. Der Tausch von Abschätzungen und Annahmen gegen echtes Wissen auf Basis realer Messdaten ermöglicht es Anschlussanfragen direkt beantworten zu können.

Das Gesamtsystem GridCal beinhaltet alle notwendigen Komponenten um eine schnelle und flexible Digitalisierung des Verteilnetzes realisieren zu können. So sind u.a. intelligente Kommunikationskomponenten, Speicherprogrammierbare Steuerungen sowie Messtechnik und Sensorik enthalten. Gridcal wird anschlussfertig im Gehäuse oder in einem NH Adapter geliefert.

Durch die verschiedenen Varianten kann eine Kommunikation über Mobilfunk, Glasfaser oder Kupfer mittels verschiedenen Protokollen (z.B. Modbus TCP, Modbus RTU, IEC 60870-5-104) realisiert werden. Außerdem können Eigenerzeugungsanlagen sowie z.B. Ladesäulen gesteuert und geregelt werden.

Die Einfachheit des Systems zeigt sich bereits bei der Inbetriebnahme, welche über den Webbrowser auch von ungeschultem Personal innerhalb kürzester Zeit durchgeführt werden kann. Alle weiteren Auswertungen und Analysen können ohne Einbindung der IT-Abteilung ebenfalls mit einem herkömmlichen Webbrowser realisiert werden.

KLARHEIT BEI DER FINANZIERUNG VON DIGITALISIERUNGSSYSTEMEN

Ein GridCal-Kunde hat sich besonders mit der Finanzierung und der Regulatorik eines solchen Gesamtsystems zur Digitalisierung des Verteilnetzes beschäftigt. Das Ergebnis: Die klassische Fernwirktechnik ist nicht für einen flächendeckenden Einsatz zur Verarbeitung großer Datenmengen ausgelegt. War es bisher ausreichend, wenige Daten zur Überwachung und Steuerung mit einer Zentrale – meist mit der Netzleitstelle – auszutauschen, müssen nun viele Informationen aus dem Verteilnetz verarbeitet werden. Die Herausforderung dabei: Die Daten müssen nicht nur erfasst, sondern auch so aufbereitet werden, dass sie einen möglichst großen Nutzen ergeben. Zudem sind die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der eingesetzten Fernwirktechnik für die neuen Aufgaben nicht mehr geeignet.

Das GridCal-System berücksichtigt daher als modulare und flexible Komplettlösung nicht nur die Vorverarbeitung der Daten, sondern auch regulatorische Aspekte. Das System ist daraufhin optimiert, dass es sowohl bei der Installation als auch beim laufenden Betrieb möglichst wenig Aufwand und Betriebskosten (Opex) verursacht. Zudem entlastet es das Personal, indem es bedarfsgerecht relevante Daten aufbereitet und diese ohne eine Cloud zur Verfügung stellt. Da GridCal eine abgestimmte Komplettlösung vom Wandler über die Datenkommunikation bis hin zum Server ist, lassen sich weitere Vorteile im Bereich der Investitionskosten (Capex) realisieren, die mit einer Fernwirklösung nicht möglich wären. Dies konnte dadurch erreicht werden, dass GridCal von Anfang an von und mit Verteilnetzbetreibern entwickelt wurde, die nicht nur die Technik, sondern auch die Prozesse und regulatorischen Hintergründe eingebracht haben.

GRIDCAL-SYSTEM ZUM TESTEN

PQ Plus bietet eine kostenfreie Vertriebsbox zum Kennenlernen des GridCal-Systems an. So können sich Netzbetreiber mit wenig Aufwand eine Übersicht über die Leistungsfähigkeit und Funktionalität des Systems verschaffen. Ohne Cloudanbindung stehen nach Einbau der Vertriebsbox alle Datensätze in wenigen Minuten zur Verfügung. So lassen sich die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von GridCal testen.

 

KONTAKT & IMPRESSUM


PQ Plus GmbH
Herr Daniel Fierus-Beyer
Hagenauer Straße 6
91094 Langensendelbach
Tel. +49 9133-60640-0
Fax +49 9133-60640-100
info@pq-plus.de
www.pq-plus.de