50Hertz-Netz: Senkung der Ausgleichskosten trotz Grünstrom-Rekord

10.03.2020 – Nach Angaben des ostdeutschen Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz haben erneuerbare Energien 2019 den Strombedarf zu 60 Prozent im Netzgebiet gedeckt – ein Anstieg um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz des neuen Rekords habe das Unternehmen die Ausgleichskosten im Netz senken können, die Aufwendungen für das Engpassmanagement gingen zurück. 2019 musste der Übertragungsnetzbetreiber dafür 84 Millionen Euro aufbringen, im Vergleich zu 134 Millionen Euro im Jahr davor.

Bei den Investitionen zeichnet sich ein Aufwärtstrend ab: 2020 bis einschließlich 2024 werde 50Hertz 4,2 Milliarden Euro investieren, der Fokus liege dabei auf neue Leitungen. Diese Summe lag im Vergleichszeitraum 2015 bis 2019 bei lediglich 3,1 Milliarden Euro. (ds)

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