Bau des größten förderfreien Solarparks Deutschlands beginnt

17.03.2020 – Im brandenburgischen Werneuchen errichtet die EnBW Energie Baden-Württemberg AG auf einer Fläche von 164 Hektar ihren Solarpark „Weesow-Willmersdorf“ mit einer installierten Leistung von 187 Megawatt (MW). Mit den jährlich erzeugten 180 Millionen Kilowattstunden könnten rund 50.000 Haushalte mit grünem Strom versorgt und jährlich etwa 129.000 Tonnen CO2 vermieden werden. Die Inbetriebnahme des Gesamtprojekts solle noch dieses Jahr erfolgen. „Der Solarpark ist unser erstes förderfreies Erneuerbaren-Projekt. Es ist zugleich ein Meilenstein der Photovoltaik in Deutschland und beweist die Marktreife dieser Technologie“, sagt Dirk Güsewell, Leiter Erzeugung Portfolioentwicklung der EnBW.

Mehr als 40 Firmen sind im Auftrag der EnBW rund um den Bau des Solarparks involviert – von der Bauleitung vor Ort über Verkehrssicherung, landschaftspflegerische und handwerkliche Leistungen bis hin zur Entsorgung.

EnBW-Mitarbeiter-Michael-Matthes-befestigt-das-Bauschild-vor-Ort
Ein Bauschild am Zaun des Solarparks informiert über die Eckdaten des Projekts. Foto: EnBW Energie Baden-Württemberg AG / Fotograf Karl Lehmann

465.000 Solarmodule, 40 Jahre geplante Betriebsdauer

Die rund 465.000 Solarmodule des Parks werden nach Süden ausgerichtet und bis zu einer Bauhöhe von etwa drei Metern in einem Neigungswinkel von 20 Grad auf die Unterkonstruktion installiert. Sie verteilen sich auf insgesamt vier Solarfelder. Um die geplante Betriebsdauer von 40 Jahren sicherzustellen, wird für die hochwertigen und langlebigen Komponenten über die gesamte Betriebszeit auf umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen gesetzt.

Die Stromeinspeisung erfolgt in drei 110-Kilovolt-Freileitungen der E.DIS Netz GmbH. Zwei neue Umspannwerke werden westlich und südwestlich des Parks in unmittelbarer Nähe der Hochspannungsleitungen gebaut. Aktuell verlegt die EnBW eine sieben Kilometer lange Kabeltrasse bis zu dem südwestlich geplanten Umspannwerk auf der Gemarkung Blumberg. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die vier Kilometer lange Anbindung an das westlich vorgesehene Umspannwerk bei Börnicke erfolgen. (ds)

www.enbw.com