Kundenselbstablesung von Verbrauchszählern mit co.read 4.0 möglich

26.03.2020 – In Zeiten der Corona-Krise setzen viele Versorger die sichtbasierte Ablesung von Verbrauchszählern durch eigenes Personal aus. Die co.met GmbH bietet mit der Kundenselbstablesung eine kurzfristige Alternative an, damit die Messdaten rechtzeitig beschafft werden können.

Die Messwertbeschaffung durch den Kunden („Kundenselbstablesung“) stellt ein bewährtes Verfahren dar, das bei zahlreichen Energieversorgern seit Jahren im Einsatz ist. Angesichts der fortdauernden Pandemie interessieren sich auch verstärkt die Unternehmen mit bisher konventioneller Vorgehensweise bei der Zählerdatenbeschaffung für die alternative Methode.

Schnelle Mandantenimplementierung und Systemkopplung

Der Saarbrückener Messstellenbetreiber und Messdienstleister co.met realisiert die für die Selbstablesung erforderlichen Prozesse und Schnittstellen über 500 Stadt- und Gemeindewerke an über 5 Mio. Haushaltszählern pro Jahr. Im Zentrum steht das Portal „co.read 4.0“ mit der Möglichkeit der Direkteingabe für den Endkunden über das Web-Frontend sowie das Sachbearbeiter-Portal (User Controlling Frontend) für das beauftragende Stadt- oder Gemeindewerk, auf deren Basis die Verarbeitung der jeweiligen Ableseaufträge der Mandanten gemanagt und abgewickelt werden.
Aufgrund der Vielzahl der im Laufe der letzten 15 Jahre gemachten Kundenerfahrungen sind Schnittstellen und Interaktionsprozesse zu allen in Deutschland eingesetzten energie- und wasserwirtschaftlichen Abrechnungssystemen (SAP IS-U, IS-Software WinEV®, SIV kVASy, WILKEN P/5, Neutrasoft NTS.suite, u.v.m.) bereits integriert, sodass eine zusätzliche Mandantenimplementierung und Systemkopplung zeitnah mit geringem Aufwand umgesetzt werden könne.

co.read 4.0_Kundenselbstablesung_co.met GmbH
co.read stellt für Versorgungsunternehmen eine alternative Messwertbeschaffung durch Kundenselbstablesung dar. Foto: co.met GmbH

Kundenansprache und Kundenrückmeldung über verschiedene Wege

Je nach Wunsch und Anforderung des Auftraggebers erfolgt die Kundenansprache entweder digital über E-Mail oder SMS oder mittels Ablesekarte, die per Post zum Kunden geschickt oder vom Ableseportal im Briefkasten deponiert wird. Die Kunden können für die Übermittlung der Ablesewerte ebenfalls auf verschiedene Optionen zurückgreifen:

  1. Rücksendung der ausgefüllten Ablesekarte auf dem Postweg
  2. Dialogeingabe im Online-Endkundenportal auf der Webseite des Mandanten
  3. Scannen eines QR-Codes auf der Ablesekarte mit Verlinkung zur Online-Eingabemaske
  4. Telefonisch über das mandantenspezifisch ausgeprägte Call-Center der co.met GmbH
  5. Versenden eines Fotos der ausgefüllten Ablesekarte per WhatsApp
  6. Digitale Bilderkennung mit automatisierter Auswertung des Bildes bzw. der Bilder – der Endkunde öffnet einen Link per QR-Code auf seinem Smartphone und fotografiert seine(n) Zähler

„Mit der von uns angebotenen Vielzahl an Kommunikationswegen – in nur einem System – lassen sich sämtliche derzeit sinnvoll und wirtschaftlich einsetzbaren Varianten der Messwertbeschaffung mit nur einer Schnittstelle zum Abrechnungssystem nutzen“, fasst co.met-Geschäftsführer Peter Backes zusammen. Geschäftsführer-Kollege Thomas Hemmer ergänzt: „Über das Web-Portal von co.read mit den Controlling-Frontends haben unsere Auftraggeber zudem jederzeit den vollen Überblick über den Stand ihrer Ablesekampagnen und relevanten Informationen.“ (ds)

www.co-met.info