enercity setzt Wachstumskurs fort

29.11.2019 – Der Energiedienstleister enercity AG hat im dritten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres den Umsatz um 26 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro gesteigert, wie das Unternehmen berichtet. Zudem plant enercity, in den kommenden fünf Jahren rund 1,3 Milliarden Euro in die Weiterentwicklung und Zukunftssicherung des Unternehmens zu investieren. Diese sind für verschiedene Bereiche, etwa der Wasserversorgung, dezentrale Produktion, Netze, Windprojekte, Klärschlammverwertung und Digitalisierung vorgesehen. Außerdem nimmt der Versorger neue Geschäftsfelder wie die Elektromobilität, dezentrale Kundenlösungen zur Nutzung erneuerbarer Energien und Smart City-Angebote in Blick.

Absatzzahlen bei Gas und Strom steigen, Ökostromkampagne startet

Die Absatzzahlen von Strom und Gas sind laut enercity im dritten Quartal 2019 signifikant gestiegen: Der Stromabsatz legte um mehr als 60 Prozent zu, der Gasabsatz um 22 Prozent. Im Bereich Fernwärme sank der Absatz jedoch witterungsbedingt um 18 Prozent. Mit einem Volumen von 33 Millionen Kubikmetern setzte enercity nahezu gleich viel Trinkwasser ab wie im Vorjahresquartal (34 Millionen). „Um unser Engagement als Ökostromanbieter noch stärker in der Öffentlichkeit zu verankern, haben wir in dieser Woche eine Informationskampagne mit dem Claim Überraschend grün gestartet“, sagt enercity-Chefin Dr. Susanna Zapreva. Laut Umfragen sei noch zu wenig bekannt, dass enercity bereits heute alle Privatkunden mit 100 Prozent Ökostrom versorge. Dieser stammt zunehmend auch aus eigener Erzeugung.

Erzeugung erneuerbarer Energien

„Wir bauen für unsere Kunden die Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien konsequent weiter aus. Erneuerbare Energieträger, vor allem Biomasse und Wind, haben in den ersten drei Quartalen so viel zur Strom- und Wärmeerzeugung beigetragen wie nie zuvor“, so Zapreva. Insgesamt kletterte der Anteil an Erneuerbaren von 545 auf 936 Gigawattstunden (GWh), ein Plus von mehr als 70 Prozent. Die Stromerzeugung stieg insgesamt um 13,5 Prozent auf 2.324 GWh, über 40 Prozent davon basierten auf erneuerbaren Energieträgern. Die Wärmeerzeugung sank witterungsbedingt um knapp drei Prozent auf 1.793 GWh. Zum weiteren Ausbau von grünem Strom und grüner Wärme sollen künftig unter anderem neue Windparks etwa in der Lausitz, CO2-neutrale Fernwärmeprojekte in Hamburg sowie Klärschlamm-Verbrennungsanlagen in Bitterfeld und Hannover beitragen. (vb)

www.enercity.de

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