Leitungsinspektion per Drohne

08.01.2020

Jedes Jahr untersucht die MITNETZ STROM mbH ihre Hochspannungsfreileitungen aus dem Hubschrauber heraus – bis jetzt. Im Januar 2020 finden nun erstmals Pilottests zum Einsatz von Drohnen bei der Netzinspektion statt, wie das Unternehmen bekannt gibt. Die Testflüge sollen in den Ortslagen Eula, Gestewitz, Espenhain, Rötha, Gaulis, Böhlen sowie Lippendorf und Löbschütz im Zeitraum vom 20. bis 24. Januar erfolgen. Die Genehmigungen für die Befliegungen wurden MITNETZ seitens der Landesluftfahrtbehörde erteilt.

Mit den Flügen werden Bilder von Seilen, Masten und Traversen aufgenommen. „Das Augenmerk der Drohnenaufnahmen richtet sich auf Freileitungsbauteile“, sagt Jens Hache, Projektleiter Drohnen@MITNETZ. Die Aufnahmen werden an ein eSmart-System übergeben und anhand von Algorithmen ausgewertet. „Ziel ist es, den Systemen künstliche Intelligenz anzulernen, um selbstständig Schadensfälle zu erkennen.“ Nach Auswertung der Ergebnisse soll bei MITNETZ entschieden werden, wie Drohnen im weiteren Geschäftsbetrieb zur digitalisierten Erkennung von Schäden eigesetzt werden können. „An der ein oder anderen Stellschraube müssen wir sicherlich noch drehen und dies wird sicherlich auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen“, ist sich Hache bewusst. (vb)

www.mitnetz-strom.de

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