Lösungen für Hochtemperatur-Transformatoren

Die Anforderungen an die Stromversorgung, speziell im städtischen Raum, wachsen stetig. Gleichzeitig steht aber immer weniger Platz für neue Transformatoren zur Verfügung. Könnte man bei Spitzenlasten die verfügbaren Transformatoren temporär im Überlastbereich betreiben, ließen sich vielfach Engpässe überbrücken und Neubauten vermeiden. Problematisch an diesem Ansatz ist jedoch, dass in diesem Fall die Öltemperaturen steigen – Transformator und Zubehör sind dafür nicht ausgelegt.

Foto: Maschinenfabrik Reinhausen GmbH

Die Maschinenfabrik Reinhausen (MR) bietet nun Lösungen an, die Transformatoren für hohe Temperaturen ertüchtigen. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen die weltweit ersten Hochtemperatur-Laststufenschalter und -Umsteller entwickelt, mit den Transformatoren bei 130° und sogar bis zu 150°C betrieben werden können. Dabei kommt Ester als alternative Isolierflüssigkeit in Kombination mit hochtemperaturfähigen Isolierstoffen für Transformator, Stufenschalter und Zubehör zum Einsatz.

Durch den hohen Brennpunkt ist Ester schwer entflammbar, ein entscheidender Pluspunkt in punkto Brandschutz. Ester-Flüssigkeiten erfüllen zudem hohe Umweltstandards, da sie biologisch abbaubar und ungiftig sind. Diese Vorteile reduzieren die Betriebsrisiken enorm. Darüber hinaus erlaubt Ester hohe Betriebstemperaturen. Setzt man beim Transformator und Stufenschalter ebenfalls hochtemperaturfähige Isolierstoffe ein, entsteht ein Hochtemperatur-Transformator, der aufgrund seiner potenziellen Überlastbarkeit auch weniger Platz benötigt.

www.reinhausen.com

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