Eichen von E-Ladestationen: EGS stellt erstes mobiles Prüfgerät vor

Die EGS GmbH & Co. KG – Tochterunternehmen der EMH metering GmbH & Co. KG – hat die erste mobile Lösung für die Eichung von öffentlichen Ladestationen für E-Fahrzeuge entwickelt. Mit der Ladezählerbox können die zuständigen Eichbehörden bereits installierte Stationen gesetzeskonform eichen, wie der Hersteller angibt. EGS begegnet mit seiner Lösung der ab dem 1. April 2019 geltenden Eichpflicht für AC-Ladesäulen (§ 3 Nr. 22 und 23 MessEG sowie §1 MessEV): Alle bereits im Einsatz befindlichen öffentlichen Ladesäulen müssen bis zum Stichtag auf ihre Messgenauigkeit überprüft werden, sofern sie zur Abrechnung von Ladevorgängen dienen. Für die Eichdirektionen ist das mit einem enormen Aufwand verbunden, wie Christian Schlüter von der Eichdirektion Nord betont. „Mit der Ladezählerbox ist es möglich, bereits installierte Ladesäulen schnell und auf einfache Weise zu eichen oder die Konformität zu bewerten“, kommentiert er die neue Lösung von EGS.

Prüfung auch ohne E-Auto möglich

Für die Überprüfung einer Ladesäule wird die Box zwischen E-Auto und Ladesäule angeschlossen. Hier misst sie den geladenen Strom. Nach dem Tankvorgang lassen sich die Angaben des Stromzählers in der Ladesäule mit denen des Prüfnormals vergleichen. Da eine Messung in diesem Fall aber auch ohne angeschlossenes E-Auto möglich ist, wie EGS hervorhebt, werde der Eichvorgang erheblich vereinfacht. In diesem Fall übernimmt die Ladezählerbox die Steuerung der Ladesäule. Als Prüfzähler setzt der Hersteller den Hochpräzisionszähler LZQJ-XC von EMH metering ein. (vb)

www.egs-metering.com

www.emh-metering.de

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