Phoenix Contact und Venios entwickeln gemeinsame IoT-Plattform

Die zunehmende Volatilität der erneuerbaren Energien und die steigenden Anforderungen der Verbraucher an die Versorgungssicherheit sorgen dafür, dass die kostenoptimierte Bewirtschaftung der Assets unter den heutigen Voraussetzungen schwieriger wird. Phoenix Contact und Venios wollen daher für den Markt eine IoT-Plattformlösung bereitstellen, die für Transparenz und Steuerbarkeit in der Mittel- und Niederspannungsebene sorgt und ein wirtschaftlich optimiertes Management von Verteilnetzen ermöglicht.

Das Frankfurter Unternehmen Venios GmbH entwickelt seit 2012 Software-Lösungen für orts- und zeitaufgelöste Analyse von elektrischen Energiesystemen. Die Venios Energy Plattform ist dabei auf massive parallele Verarbeitung verschiedener Datenquellen und Modelle (Big Data) ausgelegt. Die Lösungen von Phoenix Contact liefern zudem neben mathematischen Modellen Live-Daten aus Ortsnetzstationen, EEG-Anlagen oder MS-Schwerpunktstationen. Sie bilden damit die Basis für eine optimierte Prognosesteuerung sowie automatisierte Netzführung im Verteilnetz. Die PLCnext-Plattform von Phoenix Contact dient hier zukünftig als Grundlage für einen interoperablen Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Teilsystemen in der unteren Verteilnetzebene. „Das bedeutet unter anderem, dass sich Funktionen nach IEC 61131-3, Routinen von C/C++, C# oder Matlab Simulink bei diesem Konzept flexibel und wahlfrei miteinander kombinieren lassen” so Ulrich Leidecker, Leiter Business Area Industry Management und Automation bei Phoenix Contact. (jr)

www.phoenixcontact.com 

www.venios.de

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