KACO new energy stellt Wechselrichter-Technik für Megawatt-Solarpark in Nepal

Die nepalesische Regierung hat sich den Ausbau von netzgebundenen Photovoltaik-Projekten auf die Fahnen geschrieben. Im Rahmen dessen ist in der Gemeinde Bhrikuti und den benachbarten Dörfern im südwestlichen Flachland Nepals der Bau eines Solarparks mit einer Leistung von acht Megawatt geplant. Für die Realisierung haben sich die Projektentwickler von First Solar Developers Nepal für die Solar Solutions Pvt. Ltd. entschieden. Die Wechselrichter-Technik, die für die Einspeisung des Solarstroms ins Stromnetz sorgt, wird von der KACO new energy GmbH aus Neckarsulm bezogen. First Solar Developers Nepal hat die Systemlösung bestehend aus String-Wechelrichter, DC-Combiner und einem Stahlcontainer mit AC-Niederspannungsverteilung, Mittelspannungstransformator und Schaltanlage geordert.

Für einen Megawatt-Solarpark in Nepal setzen die Projektverantwortlichen bei der technischen Ausführung auf den neuen Wechselrichter blueplanet 125 TL3 von KACO new energy mit Siliziumkarbid als Halbleiter. Foto: KACO new energy

Beim Wechselrichter fiel die Wahl auf den blueplanet 125 TL3, wie Ronak Shah, Technischer Vertriebsmanager bei KACO new energy, mitteilt. „Beim blueplanet 125 TL3 verwenden wir Siliziumkarbid als neuartigen Hableiter“, berichtet Shah und erklärt den Hintergrund dessen: „Die thermischen Eigenschaften des Materials haben deutliche Vorteile. Weniger Bauteile erlauben ein kompaktes, unempfindliches Gerät und höhere Schaltfrequenzen sorgen für eine hohe Leistung mit einem bisher unerreichten Wirkungsgrad.“

Der Wechselrichter ist für 1.500-Volt-Module ausgelegt und verfügt über eine Leistung von 125 kVA – bei einem Gewicht von weniger als 80 Kilogramm. Damit verfüge blueplanet 125 TL3 über eine außergewöhnliche Leistungsdichte. Der Wirkungsgrad liegt nach Angaben des Herstellers bei 99,2 Prozent. blueplanet 125 TL3 arbeitet zudem in einem Temperaturbereich von -25 bis +60 Grad Celsius zuverlässig und ist der einzige Wechselrichter, bei dem ein Leistungsderating erst ab +55 Grad Celsius einsetzt, so KACO new energy. Der Boden, auf dem der Solarpark entstehen wird, ist von einer Schule gepachtet. Auf diese Weise hat das Projekt einen doppelten Nutzen, denn die Pachteinnahmen sollen der Schule zu Gute kommen und die Region gleichzeitig nachhaltig und zuverlässig mit Strom versorgt werden. (vb)

www.kaco-newenergy.de

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