THE SMARTER E – 15. bis 17. Mai 2019, Messe München

Seit 2018 bündelt The smarter E Europe die vier Fachmessen Intersolar Europe, ees Europe, Power2Drive Europe und EM-Power. In insgesamt zehn Messehallen auf der Messe München werden 2019 rund 1.300 Aussteller und mehr als 50.000 Besucher aus 160 Ländern erwartet. Mehrere international besetzte Konferenzen flankieren das Angebot, darunter die Smart Renewable Systems Conference, vom 14. bis 15. Mai im ICM München.

Video: The smarter E Europe 2019 - Creating the new energy world

Video: The smarter E Europe 2019 – Creating the new energy world

Für Stadtwerke und Netzbetreiber ist die Messe inzwischen ein Pflichttermin, denn alle Themenfelder – Solarenergie, Batteriespeicher, gewerbliches Energiemanagement und Elektromobilität – stehen dort inzwischen weit oben auf der Agenda.

www.thesmartere.de

 

Intersolar Europe

Die Intersolar Europe ist die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner und findet jährlich auf der Messe München statt. Sowohl die Messe als auch die Konferenz konzen­trieren sich auf die Bereiche Photovoltaik, Solarthermie, Solarkraftwerke sowie Netzinfrastruktur und Lösungen für die Integration Erneuerbarer Energien. Die Intersolar Europe hat sich seit ihrer Gründung vor 27 Jahren bei Herstellern, Zulieferern, Großhändlern und Dienstleistern als wichtigste Branchenplattform der Solarwirtschaft etabliert.

www.intersolar.de


Solare Datensysteme GmbH
Neue Wege beim PV-Anlagenmanagement

Die Solare Datensysteme GmbH stellt auf der diesjährigen Intersolar ihr neues Energiemanagementsystem Solar-Log Base sowie das Solar-Log WEB Enterest 4.0 für die Steuerung und das Monitoring von PV-Anlagen vor. Die neue Solar-Log-Serie besteht aus den Modellen Solar-Log Base 15, Solar-Log Base 100 und Solar-Log Base 2000, welche je nach Anforderung mit den Modulen „Mod I/O“ und „Mod 485“ erweitert werden können. Die Hardware beinhaltet eine VPN-Funktion. Zudem wird es künftig möglich sein, die Signalqualität der Wechselrichterkommunikation (RS485) mit dem Solar-Log Base zu messen und zu bewerten. Das Solar-Log WEB Enterest ergänzt die Hardware. Die neuen Funktionen des Online-Portals konzentrieren sich auf die Bereiche Dashboard, Monitoring, Aufgabenliste, Administration und Rechnungsstellung. (jr) www.solar-log.com

Stand B2.154

 

Steca Elektronik
Neuerungen in der Breite

Die Allgäuer Steca Elektronik GmbH hat zahlreiche überarbeitete Produkte und Neuheiten mitgebracht – so etwa die neuen Gehäuse seiner Wechselrichter, die durchgängig für IP 65 Schutz sorgen. Auch aus dem Off-Grid-Bereich präsentiert das Unternehmen neue Entwicklungen. Die Steca PA WiFi 1 Wi-Fi Box bietet nun eine Schnittstelle zum Steca Internetportal und damit den ortsunabhängigen Zugriff auf die Solarix PLI-Wechselrichter-Versionen 2400-24 und 5000-48 sowie die Laderegler MPPT 3020 und 5020. Realisiert wird der Internetzugriff über das kostenfreie Steca Portal sunCloud. Die Laderegler Solarix MPPT 3020 und 5020 für Anwender von kleinen PV-Anlagen sind weitere Neuentwicklungen im Messeportfolio von Steca. Die beiden Geräte sollen alle gängigen Modultechnologien unterstützen und mit einem hohen Wirkungsgrad den Energieertrag auch bei schlechteren Wetterbedingungen steigern. Der Hybridwechselrichter Solarix PLI 1000/12 ermöglicht nicht nur die Versorgung von Verbrauchern mit 230 V AC, sondern lädt die Batterie mit einem integrierten MPPT Laderegler und kann gleichzeitig mit einem Generator oder dem vorhandenen Stromnetz verbunden werden. (vb) www.steca.com

Stand B3.140

 

KOSTAL
Wenige Produkte für viele Lösungen

Der einphasige PIKO MP plus von KOSTAL ist auch als Hybridwechselrichter einsetzbar. Foto: KOSTAL Solar Electric GmbH

Der einphasige PIKO MP plus von KOSTAL ist auch als Hybridwechselrichter einsetzbar. Foto: KOSTAL Solar Electric GmbH

Eines der KOSTAL-Highlights in München wird der PV-Hybridwechsler PLENTICORE plus sein, der in Kombination mit der BYD Battery Box H11.5 von der HTW Berlin als effizientestes Speichersystem ausgezeichnet worden ist. In fünf Leistungsklassen zwischen 4,2 kW und 10 kW und ausgestattet mit bis zu 3 MPP-Trackern, eignet er sich für unterschiedliche Hausgrößen und Dachausrichtungen. Da das Gerät für verschiedene Hochvoltspeicher freigegeben ist, bietet es den Kunden zudem eine große Wahlfreiheit bei den Batteriespeichern. Neben dem PLENTICORE plus für private Anwendungen im dreiphasigen Stromnetz, präsentiert KOSTAL auf der Messe eine weitere PLENTICORE-Variante für kleine Gewerbebetriebe sowie den PIKO MP plus für einphasige private Anwendungen. Auch stellt das Unternehmen sein neues KOSTAL Smart Energy Meter vor. Den Themen Smart Home und E-Mobilität widmet KOSTAL mit der „Smart connectivity world“ einen eigenen Ausstellungsbereich. Gemeinsam mit Partnerunternehmen zeigt KOSTAL hier zum Beispiel reale Szenarien für das Laden von E-Autos sowie Cloud-Lösungen. (jr) www.kostal-solar-electric.com

Stand B3.130

 

SMA Solar
Neues SMA Energy System

Auf der Intersolar 2019 stellt SMA verschiedene neue Energielösungen vor – und geht als Finalist um den EES-Award ins Rennen. Foto: SMA Solar Technology AG

Auf der Intersolar 2019 stellt SMA verschiedene neue Energielösungen vor – und geht als Finalist um den EES-Award ins Rennen. Foto: SMA Solar Technology AG

Die SMA Solar Technology AG hat mit dem neuen SMA Energy System aufeinander abgestimmte, modular erweiterbare PV-, Speicher- und digitale Energielösungen im Messegepäck. Das SMA Energy System Home etwa umfasst neben dem Sunny Boy Storage Batterie-Wechselrichter auch intelligente Solar-Wechselrichter wie den neuen Sunny Tripower 8.0-10.0 und den Sunny Home Manager 2.0. Zu den vorgestellten Geräten gehören unter anderem die SMA Solar-Wechselrichter von 1,5 kW bis 10 kW Leistung, die alle auf derselben Plattform aufbauen und über eine integrierte Weboberfläche zur Inbetriebnahme via Smartphone verfügen.

Ebenfalls interessant für Besucher dürften die neuen SMA EV-Charger im Bereich Elektromobilität sein. Mit seiner neuen Lösung zur Speicheranbindung an PV-Kraftwerke steht das Unternehmen außerdem als Finalist um den EES-Award auf der Messe. (vb) www.sma.de

Stand B3.210

 

GP JOULE stellt Lösungen zur Stromveredelung vor

GP JOULE errichtet einen PV-Park in Schelklingen, Baden-Württemberg. Zum Leistungsspektrum des Unternehmens gehören neben PV-Freiflächen und -Dachanlagen unter anderem Konzepte zur Sektorenkopplung. Foto: GP JOULE

GP JOULE errichtet einen PV-Park in Schelklingen, Baden-Württemberg. Zum Leistungsspektrum des Unternehmens gehören neben PV-Freiflächen und -Dachanlagen unter anderem Konzepte zur Sektorenkopplung. Foto: GP JOULE

Die GP JOULE GmbH legt den Fokus auf Konzepte und Lösungen zur Erzeugung, Umwandlung, Speicherung und Nutzung von Erneuerbaren Energien. Dazu zeigt das Unternehmen Projekte im Bereich der Sektorenkopplung wie etwa die eFarm. Überdies informiert GP JOULE über verschiedene Ansätze durch Power-to-Heat und in diesem Zusammenhang über seine Leistungen regenerativer Wärmeversorgung. „Die großen Chancen liegen in der Veredelung von EE-Strom, vor allem durch Power-to-X-Konzepte“, sagt dazu GP JOULE- Mitgründer und CEO Ove Petersen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ganzheitlichen Wärmekonzepten, Netz- und Anlagenplanung und dem Bau schlüsselfertiger Wärmenetze sowie Beteiligungsmodellen für die Rekommunalisierung der lokalen Wärmeversorgung.

Für Messebesucher dürfte ebenso das Know-how des Unternehmens im Engineering, Procurement und Construction für PV-Freiflächen als auch PV-Dachanlagen interessant sein. Darüber hinaus zeigt der auf modulare und intelligente Energie- und Mobilitätslösungen spezialisierte Unternehmensbereich GP JOULE CONNECT sein Angebot für E-Fuhrparkbetreiber aus Unternehmen, Kommunen, Wohnungswirtschaft und Tourismus auf der parallel stattfindenden Powr2Drive. (vb) www.gp-joule.de

Stand B1. 440

 

Stäubli Electrical Connectors
Steckverbindungs-Lösungen für Speichertechnik, E-Mobility und Energietechnik

Früher unter dem Firmennamen Multi-Contact vertrieben beziffert Stäubli den Einsatz seiner MC4-Steckverbinder mit einer Kapazität von weltweit insgesamt 240 GW. Foto: Stäubli Electrical Connectors AG

Früher unter dem Firmennamen Multi-Contact vertrieben beziffert Stäubli den Einsatz seiner MC4-Steckverbinder mit einer Kapazität von weltweit insgesamt 240 GW. Foto: Stäubli Electrical Connectors AG

Neben Photovoltaik-Verkabelungssystemen bietet die Stäubli Electrical Connectors AG Steckverbindungslösungen für Speichertechnik, Elektromobilität und Energietechnik. Auf der Messe stellt das Unternehmen unter anderem den PerforMore-Steckverbinder vor, der sich im Antriebsstrang von E-Fahrzeugen ebenso wie in Batterien, Wechselrichtern oder der Hochspannungsverteileinheit einsetzen lässt.

Überdies bringt Stäubli die autarke Energiespeicherlösungen seines Partners Power-Blox auf die Messe. Das modulare Konzept der stapelbaren Power-Blox-Lösungen unterstützt das Einrichten einer netzunabhängigen Insellösung wie auch die Versorgung einzelner Geräte. Power- Blow nutzt dabei Schwarm-Technologie, damit sich alle Komponenten ohne eine zentrale Steuerung auf die Umgebungsbedingungen im Netz einstellen, wie der Hersteller beschreibt. Die Power-Blox ist Finalist in der Kategorie „Smart Renewable Energy“ des Smarter E-Award 2019. (vb) www.staubli.com

Stand C1.210

 

Eturnity AG
Automatisierte Beratung für PV-Systeme und Batterien

Die Eturnity AG aus dem schweizerischen Chur möchte mit ihren Lösungen Stadtwerke bei der Skalierung und Automatisierung von Kundenakquise und Kundenberatung im Segment Photovoltaik und Speicher unterstützen. Dazu integriert das Unternehmen die Prozesse von der Akquise über die Simulation und Planung einer PV-Anlage bis zum finalen Angebot in einem Tool. Damit soll es den Kunden gelingen, die Kosten für die Erstberatung massiv zu reduzieren. Nach Angaben von Eturnity können Zeiteinsparungen von mehr als 50 Prozent realisiert werden. Die Besucher können zudem von attraktiven Messerabatten profitieren. (pq) www.eturnity.eu

Stand C4.111

 

SolarMax: neue Wechselrichterserien für Gewerbe- und Industrieanlagen

Foto: SolarMax Sales and Service GmbH

Foto: SolarMax Sales and Service GmbH

Direkt im Anschluss an die erfolgreiche Markteinführung der kompakten Inverterserie für Privatanlagen SolarMax SP im April hat der Speicher- und Wechselrichterhersteller SolarMax zwei neue Serien für Gewerbe- und Industrieanlagen entwickelt. Mit den elf Geräten der Reihen SMT und SHT bringt das Unternehmen Nachfolger für die MT- und die HT-Serie auf den Markt. Die neuen Wechselrichter leisten zwischen 6 und 30 Kilowatt und werden zusammen mit der SP-Serie erstmals auf der Intersolar Europe gezeigt.

Bis zu 20 Prozent preiswerter

„Dank neuer Entwicklungstechniken und Fertigungsmethoden ist es uns bei den drei neuen Serien gelungen, die Preise im Vergleich zu den Vorgängermodellen um bis zu 20 Prozent zu reduzieren“, freut sich Pierre Kraus, Geschäftsführer der SolarMax Sales and Service GmbH. Die Inverter sind zudem sehr kompakt und lassen sich über die kostenlose SolarMax App MaxLink konfigurieren.

Für die 2017 eingeführte Speicherkomplettlösung MaxStorage TP-S präsentiert SolarMax auf der Messe erstmals das neue Modul SolarMax XL. Mit der Erweiterung lässt sich die Kapazität auf bis zu 16 Kilowattstunden steigern, was den Einsatzbereich des DC-gekoppelten Systems weiter erhöht. Bisher konnten SolarMax-Kunden mit dem modularen All-in-One-System Kapazitäten von 2,0 bis 8,0 Kilowattstunden realisieren. (pq) www.solarmax.com

Stand B2-350

 

SSS GmbH: Solarschuh ermöglicht einfache Wartung von Solarpanels

Erstmals ist in diesem Jahr das deutsche Start-up SSS GmbH (Solar.Service.Support) auf der Intersolar in München vertreten. Mit im Gepäck hat das Technologieunternehmen aus Winnweiler seinen Solarschuh RALOS.shoe. Dieser ermöglicht es Solarteuren und Monteuren Herstellerangaben zufolge, ohne zusätzliche Hilfsmittel auf sehr empfindlichen und/oder nassen Solarpanels zu laufen. Da sich damit der Bedarf an großen Kränen, Hubsteigern und ähnlicher Werkzeuge reduziert, sinken dementsprechend auch die Kosten und der Aufwand für die Wartung, Pflege, Reparatur und Montage von Solaranlagen.

Mit dem RALOS.shoe können Solarteure und Monteure auch über nasse und empfindliche Solarpanels gehen. Foto: SSS GmbH

Mit dem RALOS.shoe können Solarteure und Monteure auch über nasse und empfindliche Solarpanels gehen. Foto: SSS GmbH

„Mit dem RALOS.shoe haben wir eine Lösung entwickelt, die vielen Solarteuren sowie Betreibern von Solaranlagen das Leben deutlich vereinfach – und deren Budget schont. Eine Patentrecherche der TU Kaiserslautern ergab, dass es weltweit keine vergleichbare Technologie gibt. Die entsprechenden Schutzrechte sind gesichert”, betont Andreas Meyer, Co-Gründer der SSS GmbH und Entwickler des Solarschuhs.

Neigungen bis zu 25 Grad

Der RALOS.shoe kombiniert neue Materialien mit einer ausgefeilten Mechanik. Neben den leichten und biegesteifen Aluminiumplatten kommen so beispielsweise pro Schuh jeweils 50 patentierte Saugelemente zum Einsatz. Die flexiblen Neigungsmodule, die das Besteigen von Dächern mit einer Neigung von bis zu 25 Grad ermöglichen, werden dafür auf speziellen 5-Achs-CNC-Maschinen gefertigt.

„Solarmodule sind extrem empfindlich. Es ist absolut unzulässig, mit Arbeitsschuhen darauf zu laufen. Die Idee war es also, einen flexiblen Solarschuh zu entwickeln, der einerseits den zulässigen Druck nicht überschreitet, die Neigung der Panels ausgleicht und der zugleich so sicher an der Oberfläche haftet, dass man selbst auf schrägen, Panels laufen kann“, erklärt Steffen Bank, Co-Gründer der SSS GmbH und selbst jahrelang aktiv im Bereich der Wartung und Reinigung von Solarpanels.

Solarleiter ergänzt Produktportfolio

Als Ergänzung zum RALOS.shoe zeigt die SSS GmbH auf der Intersolar mit RALOS.step auch eine speziell entwickelte Solarleiter, mit der selbst auf Panels mit einer Neigung von bis zu 60 Grad sehr effektiv gearbeitet werden kann. Die speziell für Modulfelder entwickelte Solarleiter ermöglicht das Überrollen der Module ohne diese zu beschädigen und dabei mühelos und sicher Service-Arbeiten komfortabel auszuführen. (jr) www.ralos-solar.de

Stand A3.251

 

beegy zeigt White Label-Energieservices für OEMs

Von der Stromflatrate bis hin zur intelligenten Ladesteuerung – smarte Energieservices sind eines der Fokusthemen auf der Intersolar 2019 in München. So auch bei der beegy GmbH, einem Tochterunternehmen der MVV Energie AG. Dann können Besucher sich über das umfangreiche White Label-Angebot des Unternehmens aus Mannheim informieren.

Die White Label-Lösungen von beegy können von sämtlichen Partnerunternehmen unter ihrer eigenen Marke angeboten werden. Foto: beegy GmbH

Die White Label-Lösungen von beegy können von sämtlichen Partnerunternehmen unter ihrer eigenen Marke angeboten werden. Foto: beegy GmbH

Die standardisierte White Label-Lösung von beegy lässt sich dank ihrem modularen Aufbau passgenau auf den jeweiligen Hersteller und dessen Kundenbedürfnisse ausrichten und ein unternehmensspezifisches Produktpaket realisieren. Wie das Zusammenspiel mit der beegy-Lösung genau funktioniert und Unternehmen ohne großen Aufwand sowie eigene Entwicklungsarbeit ihre bestehenden Produkte um Mehrwertservices für ihre Kunden erweitern, erläutert beegys Senior Project Manager Werner Neumeier im Rahmen eines Vortrags in München.

Ein Beispiel für die White Label-Lösungen von beegy ist die intelligente Ladesteuerung HERMINE, die das Elektroauto bevorzugt mit selbsterzeugtem Strom lädt. Somit fährt der Kunde nicht nur nachhaltig, sondern spart signifikant Kosten gegenüber ungeregeltem Lademanagement mit Netzbezug. Mehr dazu und wie die Ladesteuerung per App bedient werden kann, wird Fabian Arlt, Produktmanager für HERMINE, im Rahmen des Power2Drve-Forums ebenfalls auf der Intersolar aufzeigen.

Alle Produkte können die beegy-Partner unter ihrer eigenen Marke anbieten. Für die Vermarktung stellt beegy digitale Tools im Look&Feel des Partners zur Verfügung – beispielsweise einen Onlinekonfigurator und eine Sales-App zur Anlagenplanung und Angebotslegung im Vor-Ort-Termin. Komplettiert wird das Angebot vom Kunden-Webportal. Hier können Endkunden sämtliche Energieflüsse im Haushalt in Echtzeit verfolgen. (jr) www.beegy.com

Stand B2.158

 

„Antworten 4.0“: Rittal-Lösungen zur automatisierten Wertschöpfungskette

Gehäuselösungen für Energiespeicher, Photovoltaik-Umrichter und Solarnachführsysteme sowie die Systemtechnik für eine flächendeckende Ladestationsinfrastruktur im Fokus von Rittals Messeauftritt. Unter anderem stellt der Systemanbieter von Schaltschränken und IT-Infrastruktur aus Heilbronn sein neues Schaltschranksystem VX25 vor.

Auf der smarter E in München stellt Rittal seine neuen Produkteserien AX, KX und VX25 vor. Foto: Rittal GmbH & Co. KG

Auf der smarter E in München stellt Rittal seine neuen Produkteserien AX, KX und VX25 vor. Foto: Rittal GmbH & Co. KG

Damit, so Rittal, seien Anlagenbauer noch besser auf die Digitalisierung vorbereitet. So sollen die Gehäuse das digitale Rüstzeug mitbringen und sich dadurch in die digitale Wertschöpfungskette des Steuerungs- und Schaltanlagenbaus einfügen können. Die Einbindung in den Produktions-Workflow soll nach Herstellerangaben durch 3D-Daten und Konfigurationstools genauso wie durch QR-Codes auf allen zu bearbeitenden Flachteilen vereinfacht werden. Auch präsentiert Rittal seine neue Kompakt- und Kleingehäuseserie AX und KX. Die Gehäusesystem zur Integration der Elektronik von Solarnachführungssystemen bieten eine schnelle Montage sowie eine höhere Flexibilität und Sicherheit. Im Vergleich zu den Vorgängerserien bieten beide Modelle zudem zusätzlichen Raum für die Kabeldurchführung, der durch die modulare Bauweise, optimierte Ausschnitte und größere Flanschplatten entsteht.

Infrastrukturlösungen für Energiespeichersysteme lassen sich ebenso mit Komponenten von Rittal aufbauen. Das Spektrum aus standardisierten, aufeinander abgestimmten und weltweit verfügbaren, approbierten Komponenten reicht vom einzelnen Schranksystem bis zur kompletten Containerlösung. Systemintegratoren und Anlagenbauer erhalten damit Lösungen zu Mechanik, Stromverteilung und Klimatisierung aus einer Hand und müssen nur noch ihre Batteriemodule integrieren lassen. Ebenso präsentiert Rittal seine Kompetenz als Systempartner für E-Mobility-Infrastrukturen. Gezeigt wird ein Gehäuse-Konzept von Enercon für E-Mobility-Ladesäulen basierend auf dem CS-Toptec Outdoor-Gehäuse. Die Systemtechnik gewährleistet maximale Sicherheit für die Elektronik und Schutz vor Vandalismus. Abgerundet wird das Programm von Rittal durch Vorstellung eines Edge Data Center als IT-Basis für sämtliche Smart Mobility Anwendungen. (jr) www.rittal.com

Stand B3.430

 

EnBW als Projektpartner für PV-Freiflächenanlagen

Solarstrom erzeugen, speichern oder vermarkten: Auf der „Intersolar Europe“ in München vom 15. bis 17. Mai präsentiert sich die EnBW als r Partner für Photovoltaik-Projekte. Bereits Anfang Februar sorgte die EnBW mit der Ankündigung zum Bau von Deutschlands größtem Solarpark Weesow-Willmersdorf (Brandenburg) bundesweit für Furore. Auf dem Stand in stehen Experten aus dem EnBW-Team für Gespräche zur Verfügung. Dabei geht es um Planung, Genehmigung und Umsetzung von Großprojekten wie Weesow, aber auch um EEG-geförderte Projekte, die nach wie vor zum Basisgeschäft der EnBW gehören. Die Solarenergie übernimmt eine zunehmend wichtigere Rolle im Erneuerbaren-Portfolio der EnBW: Neben der Windkraft an Land (Onshore) und auf See (Offshore) bildet sie das „dritte Standbein“, um den 2012 begonnenen Ausbau der Erneuerbaren bei der EnBW weiter voranzutreiben.

IT-Lösung zur Direktvermarktung von Strom

Foto: EnBW AG

Foto: EnBW AG

Mit dabei sind außerdem die EnBW-Kollegen des „Virtuellen Kraftwerks“ mit deren Angebot zur Direktvermarktung von Strom. Seit 1. Januar 2016 müssen Betreiber von neu ans Netz gehenden Anlagen mit einer elektrischen Leistung von mehr als 100 Kilowatt (kW) ihren Strom an der Energiebörse vermarkten. Diese Aufgabe übernimmt das Virtuelle Kraftwerk der EnBW. Auch die aktuellen Themen wie Post-EEG oder Power Purchase Agreements hat das Team im Blick.

Über die digitale Plattform und das angebundene Service-Portal können alle Vorgänge rund um die Direktvermarktung (wie Anmelde- und Anbindungsprozesse) einfach und übersichtlich gehandhabt werden. Neben klassischen „Co-Branding“- oder „White Label“-Lösungen für Unternehmen und Energieversorger bietet das Virtuelle Kraftwerk maßgeschneiderte digitale Plattformlösungen. Erst kürzlich wurde die Kooperation mit dem Energie-Management-System-Hersteller Solare Datensysteme GmbH bekannt gegeben. Anlagenbesitzer und Installateure profitieren nun von einem Komplettangebot: Dank integrierter Schnittstelle in der neuen Solar-Log-Gerätefamilie erfolgt die Anbindung an die Plattform des Virtuellen Kraftwerks automatisch. Pünktlich zur Intersolar erweitert das Virtuelle Kraftwerk außerdem das Produktportfolio um einen Reststrom-Tarif, der nach Angaben von EnBW am Markt bisher einzigartig ist. Somit können Partner von Strom zum Einkaufspreis profitieren. Zudem präsentiert die EnBW auf der Intersolar ihre Lösungen zur Speicherung von Energie, etwa den mit Bosch am Kraftwerksstandort Heilbronn entwickelten Batteriespeicher und eine Speicherlösung für Privathaushalte von der Konzerntochter SENEC, die zusätzlich mit einem eigenen Stand auf der Intersolar vertreten ist (Halle B1, Stand 330). www.enbw.com

Stand A3.560

 

energybase – intelligentes Energiemanagement für Zuhause

Wie Privathaushalte mehr aus ihrem selbst erzeugten Strom machen können, zeigen die Mitarbeiter EnBW-Innovationsprojekts energybase vor Ort am Messestand in der. Das intelligente Energiemanagementsystem ist als White-Label-Lösung für Hersteller, Großhändler, Netzbetreiber, Stadtwerke und Energieversorger erhältlich. Es optimiert die Energieflüsse im Haus des Kunden und entscheidet beispielsweise, wann der Strom direkt verbraucht, für regnerische Zeiten gespeichert, zum Aufladen des E-Autos genutzt oder besser ins Stromnetz eingespeist werden soll. Dadurch ist ein Eigenverbrauchsanteil von bis zu 80 Prozent möglich. Die Intelligenz kann als kleine, smarte energybase.box im Zählerschrank des Kunden, aber auch über ein Produkt mit Software-Integration eingeschleust werden. So werden intelligente Stromzähler, wie etwa die des Herstellers Theben, zu smarten Energiemanagern. Auch kann das System über eine Cloudanbindung beispielsweise mit Wärmepumpen des Herstellers Siemens vernetzt werden. Wie der intelligente Algorithmus das Zusammenspiel zwischen Photovoltaikanlage, Speicher, Wallbox und anderen Geräten managt, erklären die Mitarbeiter vor Ort. www.energybase.com

Stand B2.150

 

ees Europe

Im Mittelpunkt der ees Europe stehen Batterie- und Energiespeichertechnologien und –systeme, Komponenten und Ausrüstung für Energy Storage Systems (ESS), aber auch Maschinen und Ausrüstung für Anlagen zur Batterieproduktionstechnik. Außerdem sind Netzinfrastruktur und Lösungen für die Integration erneuerbarer Energien wichtige Themen bei der ees Europe Messe und Konferenz.

www.ees-europe.com

 

TESVOLT
Neuer Megawatt-Containerspeicher von TESVOLT

TESVOLT, Hersteller von Stromspeichern für Gewerbe und Industrie, hat seinen Megawatt-Batteriespeicher TPS 2.0 am Messestand. Der 4,4 MWh-Container ist für einen Temperaturbereich von -40 bis +55 Grad Celsius ausgelegt und für Anwendungen zur Erhöhung des Eigenverbrauchs, zur Kappung von Lastspitzen, für Netzdienstleistungen und Ersatzstromversorgung sowie zur Nutzung an netzfernen Standorten geeignet. Zudem ist der TPS 2.0 schwarzstartfähig und unterstützt KI-basierte Fernwartung.

Die Container des Energiespeichers sind in den ISO-Standardmaßen 20, 40 und 45 Fuß erhältlich. Am Einsatzort wird der Container an das Sunny Central Storage System von SMA Technology angeschlossen, das ebenfalls in einem Containermodul angeliefert werden kann. (vb) www.tesvolt.com

Stand B1. 430

 

Knoll Firmengruppe
Neue Energiespeichertechnik im Doppelpack

Mit den beiden Unternehmen ASD Automatic Storage Device GmbH und Storion Energy GmbH ist die Knoll Firmengruppe GmbH auf der Messe. Beide Unternehmen nutzen jeweils unterschiedliche Technologien als Basis ihrer Stromspeicherprodukte.

ASD bietet Pacadu-gesteuerte Lithium-Eisen-Phosphat-Stromspeicher, die sich zum Beispiel als Heimspeicher eignen an. Die Systeme von ASD, zu denen auch Großspeicher geören, zeichnen sich durch eine durchgängige Parallelschaltung der Zellen aus. So sollen hohe Freiheitsgrade in der Wahl der Zellen und der Zusammenstellung der Stromspeichersysteme entstehen. Zudem gewährleistet die Pacadu-Technologie die separate Ansteuerung und damit Skalierbarkeit der Zellen gewährleisten. Storion erwartet Besucher mit einer neu konzipierten Redox-Flow-Batterie auf Vanadium-Basis. Die Vanadium-Redox-Flow (VRF)-Batterie erreicht laut Hersteller eine vielfach höhere Leistungsdichte, als herkömmliche Batterien mit Redox-Flow-Technologie. www.asd-sonnenspeicher.de  www.storion-energy.de

Stand C2. 460 G und H

 

ADS-TEC
Schnellladelösung High Power Charging im Mittelpunkt

Zu den Speicherlösungen im Portfolio von ADS-TEC gehören die Speicher-Rack-Systeme SRS2019/28 und SRS2047 als geschlossene Schrankversionen. Foto: ADS-TEC

Zu den Speicherlösungen im Portfolio von ADS-TEC gehören die Speicher-Rack-Systeme SRS2019/28 und SRS2047 als geschlossene Schrankversionen. Foto: ADS-TEC

Mit der Schnellladelösung „High Power Charging“ (HPC) greift Speicherhersteller ADS-TEC Energy GmbH in München das Thema Elektromobilität auf. Die neue Ladelösung besteht aus einem würfelförmigen Speicher – dem „HPC-Booster“ – und ein bis zwei Ladesäulen – „HPC-Dispenser“ genannt. Das Speichersystem mit einer Kapazität von 140 Kilowattstunden ist ein Komplettsystem mitsamt Umrichter, Steuerungstechnik und Klimatisierung. Die Grundfläche der Lösung wird von ADS-TEC mit weniger als 1,5 Quadratmetern bei einer Leistungsfähigkeit von 320 Kilowatt angegeben. Wahlweise kann die DC-Ladeleistung auf einen oder zwei Dispenser aufgeteilt werden.

Speichersysteme und Cloud-Plattform

Verschiedene Batteriesysteme, wie etwa das Mini-Containersystem „PowerBooster“ oder die verschiedenen Produkte seines StoraXe-Portfolios werden ebenfalls zu sehen sein. Besucher können sich zudem über verschiedene Speicherlösungen für Industrie und Infrastruktur informieren – beispielsweise die Turnkey-Produkte im 20 oder 40 Fuß-Container. ADS-TEC wird ebenso  die Cloud-Plattform „Big-LinX Energy“ zeigen, über verteilte Systeme überwacht, sicher gekoppelt und in übergeordnete Managementsysteme und virtuelle Kraftwerke der Kunden eingebunden werden können. Big-LinX Energy bietet außerdem verschiedene Management-Tools für die Planung, das Monitoring, die Fernwartung und Datenanalyse. (vb) www.ads-tec.de

Stand B1.230

 

Neue Marke für Lithium-Ionen-Technologien
Die Hoppecke-Gruppe bündelt das wachsende Geschäftsfeld in der INTILION GmbH.

Foto: HOPPECKE Batterien GmbH & Co. KG

Foto: HOPPECKE Batterien GmbH & Co. KG

Energiespeicherlösungen mit der Lithium- Ionen-Technologie spielen seit jeher eine wichtige Rolle bei der HOPPECKE- Gruppe. Um diesen wachsenden Markt noch intensiver und fokussierter bearbeiten zu können, werden die Aktivitäten rund um Lithium-Ionen-Speicher künftig in der neu gegründeten INTILION GmbH gebündelt, die am 1. April 2019 ihre Geschäftstätigkeiten aufnahm. Die HOPPECKE Batterien GmbH & Co. KG wird sich fortan auf ihr Kerngeschäft im Bereich Blei- und Nickel-Cadmium-Batterien konzentrieren. „Wir profitieren davon, dass die Mannschaft noch die Gleiche ist und wir somit nahtlos an die Arbeit bei HOPPECKE hier in der INTILION anknüpfen können“, erklärt Sales and Business Development Manager Jonas Meyer. Die INTILION GmbH ist in Zwickau und Paderborn ansässig, verfügt aber bereits über einen Produktions- und Entwicklungsstandort in China.

systemizer scalebloc

Eine der Lösungen im Portfolio der neuen Gesellschaft ist der systemizer scalebloc, ein skalierbares Energiespeichersystem von 30 kVA und 68,5 kWh in modularer Bauweise, das für den Anwendungsbereich Energy Storage entwickelt wurde. Die Einsatzgebiete sind vielfältig. So unterstützt der systemizer scalebloc das Peak Shaving, aber auch Off-Grid Anwendungen, Ladesäulen-Management und die Energiespeicherung aus PV-Einspeisung. Insbesondere stellt HOPPECKE die besondere Wirtschaftlichkeit der Lösung heraus: Der systemizer scalebloc überzeuge im Anwendungsbereich Energy Storage durch seine geringen Anschaffungs- und Gesamtbetriebskosten sowie die großen Einsparungspotenziale, die eine kurze Amortisationszeit ermöglichen.

Technisch zeichnet er sich durch die vorhandene Schnittstelle zur Verbindung mit AC-gekoppelten Systemen und durch seine Verbindung mit der Cloud aus, welche es erlaubt, das System aus der Ferne zu steuern und zu warten. Außerdem ist bereits ein Wechselrichter im systemizer scalebloc installiert. Die Sicherheit wird durch ein Brandschutzracksystem gewährleistet. (pq) www.bess.hoppecke.com

Stand B1.460

 

VELA GmbH: Künstliche Intelligenz für Batteriespeicher

Das deutsche Technologie-Start-up AmbiBox und die Schweizer Energiedienstleisterin Alpiq verbinden ihre Produkte. Durch die Kooperation sollen bislang ungenutzte Potenziale von Batteriespeichern erschlossen werden. Den intelligenten Hochvolt-Batteriespeicher „DC Microgrid Center Storage“ stellen die beiden Unternehmen auf der EES in München vor. Der erste industrielle Projekteinsatz ist in Deutschland für dieses Frühjahr geplant.

Mithilfe des intelligenten Batteriespeichers können Gewerbe-, Industrie- und Versorgungsunternehmen ab sofort Energiegeräte wie Photovoltaikanlagen, E-Fahrzeuge oder Klimaanlagen direkt vernetzen und über eine Cloud analysieren und steuern. So lassen sich beispielsweise Energieflüsse optimieren, Lastspitzen kappen, E-Fahrzeuge flexibel be- und entladen und Gebäude unterbrechungsfrei mit Strom versorgen.

Zudem können örtlich unabhängige Batteriespeicher im Schwarm zusammengeschaltet werden, um das Stromnetz zu stabilisieren. In einem weiteren Schritt soll dieser Speicher mittels einem auf künstlicher Intelligenz basierenden Energiemanagementsystem von Alpiq auch überschüssigen Strom automatisiert an der Strombörse handeln. Der Speicher basiert auf einer Lithium-Eisenphosphat-Zelltechnologie, die langlebig, sicher und kobaltfrei ist. Der auf künstlicher Intelligenz basierende Batteriespeicher vereint die Kompetenzen beider Unternehmen. Das High-Tech-Start-up AmbiBox bietet über die Tochterfirma VELA GmbH schlüsselfertige Hochvolt-Energiespeicherlösungen für gewerbliche und industrielle Anwendungen an. Der international agierende Schweizer Energiedienstleister Alpiq ist auf die Optimierung und Analyse von Energiesystemen spezialisiert und bringt in diese Kooperation das Know-how ihrer Energy- Artificial-Intelligence-Plattform ein. Durch die intelligente Vernetzung von Verbrauchs-, Erzeugungs- und Speichereinheiten entsteht für die Kunden ein Mehrwert im Energieökosystem. www.vela.energy

Stand C2.419

 

POWER2Drive

Die Power2Drive präsentiert Ladelösungen und Technologien für Elektrofahrzeuge und spiegelt die Wechselwirkung zwischen Elektrofahrzeugen und Energieversorgung wider. Neben der eigentlichen Ladeinfrastruktur sind für Versorger und Stadtwerke Konzepte und Technologien interessant, die das optimierte Laden von Elektrofahrzeugen mit selbsterzeugtem Strom und ein netz- und kostenoptimiertes Lastmanagement ermöglichen. DiePower2Drive ist eine professionelle Plattform für Lieferanten, Hersteller, Händler und Start-Ups dieser aufstrebenden Branche.  

www.powertodrive.de

 

Carlo Gavazzi
Energiezähler für Stromtankstellen

Der Energiezähler EM340 ist für die Verwendung in Stromtankstellen konzipiert und zertifiziert. Foto: Carlo Gavazzi GmbH

Der Energiezähler EM340 ist für die Verwendung in Stromtankstellen konzipiert und zertifiziert. Foto: Carlo Gavazzi GmbH

Der Hersteller von Komponenten für die Industrie- und Gebäudeautomation stellt seine Energiezähler für den Bereich Ladesäulen, Batteriespeicher und Submetering sowie Überwachungssysteme für PV-Anlagen vor. Neu ist der eigens für den Einsatz in Ladesäulen ausgelegte Energiezähler für Drehstromlasten EM340. Der dreiphasige EM340 eignet sich für die Erfassung von Wirkenergie sowie für die Kostenzuordnung in Anwendungen bis zu 65 A pro Phase und kann mit zwei Tarifen verwendet werden.

Über den seriellen Bus wird der kWh-Wert für Abrechnungen mit einer Auflösung von einem Watt vom EM340 übertragen. Die Werte können sowohl fortlaufend während des Ladevorgangs als auch davor und danach über die RS485-Modbus-Schnittstelle vom Controller in der Ladesäule abgefragt werden. Für den EM340 gilt laut Hersteller eine zugelassene Betriebstemperatur von +70 Grad Celsius. Das Gerät ist nach der Messgeräterichtlinie MID zertifiziert.

Optional sind Ausführungen mit einem zur gezählten Energie proportionalen Impulsausgang, RS485-Modbus- oder M-Bus-Anschluss erhältlich. (vb) www.gavazzi.de

Stand C3.515

 

EM-POWER

Auf der EM-Power, der Fachmesse für die intelligente Energienutzung in Industrie und Gebäuden, steht der Bedarf professioneller Energiekunde im Vordergrund. Dezentrale Eigenversorgung, Energiemanagement und Gebäudeautomation, Energiedienstleistungen und Contracting, aber auch die Elektromobilität sind hier wichtige Themen. Für Stadtwerke und Versorger, die sich in diesem Segment als Dienstleister ihrer Kunden positionieren wollen, gibt es dort viel Interessantes zu sehen.

www.em-power.eu

 

Axiotherm GmbH
Power-to-Heat-Speicher kraftBoxx für smarter E-Awards 2019 nominiert

Der Systemspeicher kraftBoxx der Axiotherm GmbH ist nominiert für die smarter E-Awards 2019 in der Kategorie „Smart Renewable Energy“, die am 15. Mai 2019 in München vergeben werden. Die Lösung ist ein thermischer Energiespeicher für Heizung und Warmwasser mit Latentspeichern und verfügt nach Herstellerangaben über eine deutlich höhere Energiespeicherkapazität als herkömmliche Wärme- und Kältespeicher – ohne dafür mehr Platz zu benötigen. Besonderheit der kraftBoxx ist die Möglichkeit, die Sticks auch nachträglich in bereits bestehende Systeme einbauen zu können. Je nach gewünschtem Betriebspunkt des Wärme- oder Kältespeichers werden die HeatSticks mit verschiedenen Medien gefüllt, um sie für bestimmte Temperaturbereiche zu optimieren. Aufgrund der hohen Energiespeicherkapazität kann der Systemspeicher für die Sektorenkopplung im Einfamilienhaus eingesetzt werden. Welche Chancen die kraftBoxx von Axiotherm für die denzentrale Sektorenkopplung bietet, erläutert Dirk Büttner von Axiotherm in einem Vortrag im Rahmen der EM-Power am 15. Mai ab 12 Uhr. (jr) www.axiotherm.de

Stand C4.272

 

TQ-Systems
Automatisiertes Last- und Lademanagement mit EM410 und DM 100

Foto: TQ-Systems GmbH

Foto: TQ-Systems GmbH

TQ Automation hat sich auf Energiemanagement und Energieautomatisierung spezialisiert und stellt auf der EM Power Lösungen zur Integration von Ladeeinrichtungen in den Fokus. Für private Kunden, die ihr Elektroauto zu Hause laden möchten, hat das Seefelder Unternehmen seinen Energiemanager EM410 mitgebracht. Der intelligente Energiemanager steuert die Ladevorgänge so, dass selbst erzeugte Energie optimal genutzt werden kann. Gleichzeitig schützt das System vor Überlast und ermöglicht ein tarifoptimiertes Laden. Die Funktionalität ist mit den EE Bus Use Cases kompatibel. Für öffentliche und gewerbliche Umgebungen wurde die Lösung DM100 entwickelt, die durch ein zuverlässiges Lastmanagement dazu beitragen soll, eine größere Zahl von Ladeeinrichtungen mit der vorhandenen elektrischen Infrastruktur zu betreiben. Konkret handelt es sich um ein Smart Demand Side Management das Erzeuger und Verbraucher – wie etwa Ladesäulen – intelligent miteinander verknüpft. Das System überwacht kontinuierlich den Energieverbrauch und vermeidet Lastspitzen, indem es entweder Verbraucher zeitweise abschaltet oder andere Energieerzeuger zuschaltet. Dabei ermöglicht DM100 die Priorisierung einzelner Verbraucher und Erzeuger. Die Kombination zwischen Last- und Energiemanagement realisiert für den Anwender eine Vielzahl von Vorteilen. Überdies synchronisiert sich das System mit dem Abrechnungstakt des Energieversorgers. So wird das Lastmanagement exakt zeitsynchron realisiert. In einem Dashboard werden die aktuellen Energieflüsse von Erzeugern und Verbrauchern visualisiert.

Das System besteht aus dem 3-phasigen Energy Manager EM 300, dem intelligenten Netzteil POW 100, dem Control-Unit-Building CUB 100 und je nach Ausführung aus der Relaisbaugruppe REL 100. Der EM 300 übernimmt als Herzstück des Systems die Energiedatenerfassung der Erzeuger und Verbraucher. Über die Control Unit Building CUB 100 wird die Steuerung der Erzeuger und Verbraucher vorgenommen. Das multifunktionale Relaismodul REL 100 sowie Stromsensoren ergänzen die Lösung, die auch als OEM-Produkt angeboten wird. (pq) www.tq-automation.com www.tq-group.com

 

Smart-Cost: Spartenübergreifendes Energiemanagement für Haushalt und Gewerbe

Bereits seit 2013 bietet Smart-Cost ein Energiemanagement-System für Strom, das speziell für Privathaushalte, kleine und mittelständische Unternehmen ausgelegt ist. Auf der EM-Power stellt Smart-Cost jetzt eine erweiterte Lösung vor, die neben dem Stromverbrauch auch die Solarproduktion, den Gas- und Wasserverbrauch sowie Umgebungsdaten wie die Luftqualität erfasst, visualisiert und auswertet.

Der Energiemanager ist ein hochauflösender Leistungsmonitor, der in einem elektrischen Schaltfeld des Hauses installiert wird. Über entsprechende Sensoren an den Zählern misst er Strom und Leistung alle 6 Sekunden, auch Gas- und Wasserverbrauch können zwischenzeitlich ausgelesen werden. Angebunden ist die Hardware an die cloudbasierte Plattform Energomonitor, welche die Daten für den Nutzer auswertet. Nach Auskunft von Smart-Cost ist die Lösung in der Lage, die Leistungskurve und alle Verbrauchsdaten von kompletten Gebäuden oder von einzelnen Anlagen und Maschinen aufzuzeichnen. Eine Benachrichtigungsfunktion alarmiert den Nutzer bei unerwarteten Ereignissen. Per Smartphone, Tablet oder Webbrowser hat der Anwender jederzeit Zugriff auf seinen Strom- und Energieverbrauch.

Neben dem Direktvertrieb an Endkunden hält Smart-Cost auch Vertriebsmodelle für Stadtwerke und Versorger vor, die eine Energiemanagement-Lösung für private und gewerbliche Kunden anbieten wollen.(pq) www.smart-cost.com

Stand C4.160D

 

 

Publikationen des 50,2 Verlages


Der Branchenleitfaden für Stadtwerke und Netzbetreiber
Die "gelben Seiten" der IT-Sicherheit



Der Branchenleitfaden für Stadtwerke und Netzbetreiber
Die "gelben Seiten" des Smart Metering-Marktes

Der Rollout-Leitfaden für die Praxis
Unterstützung bei der Einführung der Smart-Meter-Technologie.