BO4E-Interessengemeinschaft wächst

04.08.2020 – Der gemeinnützige Verein zur Entwicklung und Verbreitung des neuen Softwarestandards BO4E (Business Objects for Energy) hat im ersten Halbjahr dieses Jahres vier neue Mitglieder gewonnen. Im Januar entschieden sich die Stadtwerke Schwäbisch Hall der Interessengemeinschaft beizutreten. Im April folgte die Netze BW GmbH. Im Mai trat die Energy4U GmbH in den Verein ein – IT-Dienstleiter und 100-prozentige Tochter der Atos-Gruppe. Ebenfalls im Mai entschied sich die Hochfrequenz Unternehmensberatung GmbH aus Grünwald bei München für ihre BO4E-Zugehörigkeit. Das bayerische Unternehmen leistet bei Energieversorgern strategische und operative Beratung und ist zudem Entwickler eigener Software.

BO4E-Infografik
Kommunikation von heute und von morgen: BO4E-taugliche Applikationen können ganz ohne individuelle Schnittstellen Daten austauschen. Grafik: Interessengemeinschaft Geschäftsobjekte Energiewirtschaft e. V.

Mit diesen Neuzugängen ist die Zahl der aktiven Mitglieder der Interessengemeinschaft Geschäftsobjekte Energiewirtschaft auf nun 17 Unternehmen gestiegen. Im Jahr 2016 als Initiative für einen unabhängigen Kommunikationsstandard gegründet, hat die Interessengemeinschaft Geschäftsobjekte Energiewirtschaft bis heute eine umfangreiche Sammlung von „Business Objects“ (BO) erstellt. Diese ist nach dem Open-Source-Prinzip für alle Interessenten frei zugänglich. Die BOs stellen die Grundstruktur für die Verbindung unterschiedlichster Software-Applikationen innerhalb eines Energieversorgungsunternehmens dar. Sie stellen sicher, dass diese Applikationen untereinander ohne individuelle Schnittstellen schnell und reibungslos Informationen austauschen können. (ds)

www.bo4e.de

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