Redispatch 2.0: Künstliche Intelligenz soll die Prognoseanforderungen im Stromnetz erfüllen

10.02.2020 – Im Rahmen des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes (NABEG) wird ein einheitliches Redispatch-System (Redispatch 2.0) eingeführt. Für Verteilnetzbetreiber ergeben sich dadurch grundlegend neue Aufgaben, wie die engere Kooperation mit Übertragungsnetzbetreibern sowie die Bereitstellung der notwendigen Daten für den Redispatch. Zu den neuen Aufgaben der Verteilnetzbetreiber gehört die Erstellung und Bereitstellung von anlagenscharfen Erzeugungsprognosen sowie zuverlässige Vorhersagen der Gesamterzeugung und des Verbrauchs je Netzabschnitt. Eine zusätzliche Herausforderung stellt der sehr enge Zeitrahmen mit einer Umsetzung bis Oktober 2021 dar. Die Solandeo GmbH aus Berlin stellt mit ihren auf künstlicher Intelligenz basierenden Prognosen nach eigenen Angaben eine kurzfristig einsetzbare, technisch ausgereifte und zukunftsfähige Lösung bereit.

Die modular aufgebaute Analytics Plattform adressiert alle regulatorischen Prognose-Anforderungen und ist schnell einsetzbar: Der Live-Betrieb ist bereits innerhalb von vier bis sechs Wochen möglich, wie Soleando mitteilt – ein Go Live bis spätestens Oktober 2021 sei gesichert.

Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz ist das Solandeo System stark individualisierbar und ermöglicht unter anderem den Verschnitt mit Prognosen Dritter sowie die Einbindung zusätzlicher Daten. Die Bereitstellung erfolgt wahlweise als Software-as-a-Service oder als on premise Lösung auf Servern des Netzbetreibers. Zur einfachen Integration in die bestehenden IT-Systeme greift Solandeo auf standardisierte APIs zurück. (pq)

www.soleando.com