Weidmüller präsentiert Werkzeugwagen für Schaltschrankbau

15.07.2019 – Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung sind in der Energiebranche allgegenwärtige Schlagworte – gerade in Verbindung mit der Digitalisierung und Automatisierung. Hierbei geraten klassische Arbeitsplätze leicht aus dem Fokus, obwohl es bei Themen wie dem Schaltschrankbau, der auch in absehbarer Zeit noch viel Handarbeit erfordern wird, enormes Verbesserungspotenzial gibt. Weidmüller hat aus diesem Grund einen Werkzeugwagen basierend auf den 5S- und Lean-Prinzipien zur Arbeitsgestaltung speziell für den Schaltschrankbau entwickelt.

Der Weidmüller-Werkzeugwagen mit variablen Werkzeugeinsätzen verspricht Ordnung und Effizienz am Arbeitsplatz. Foto: Weidmüller GmbH & Co. KG.
Der Weidmüller-Werkzeugwagen mit variablen Werkzeugeinsätzen verspricht Ordnung und Effizienz am Arbeitsplatz. Foto: Weidmüller GmbH & Co. KG.

In dem Werkzeugwagen erhält jeder Gegenstand durch Aussparungen in Schaumstoffeinsätzen seine feste Position. Standardwerkzeuge werden in direkter Griffdistanz positioniert, und Werkzeuge, die häufig zusammen genutzt werden, liegen in unmittelbarer Nähe zueinander. Allein die durchdachte Anordnung verringert die Such-, Zugriffs-, Aufräum- und Kontrollzeiten nach Herstellerangaben um bis zu zehn Prozent. Die Einsätze sind zudem universell bestückbar, sodass der Anwender sie nach seinen Anforderungen nutzen kann. Damit trotzdem sofort ersichtlich ist, welches Werkzeug wohin gehört, lassen sich die Aussparungen mit MultiCard-Markierern und QR-Codes kennzeichnen. So fällt es auch am Ende eines Arbeitstags sofort auf, ob und welche Werkzeuge fehlen. Diese Markierungen ermöglichen zudem die Weiterleitung zum Online-Katalog mit allen relevanten technischen Daten.

Der Werkzeugwagen lässt sich nach individuellen Bedürfnissen gestalten und zusätzlich mit Automaten und Druckern ausstatten. Die dreigeteilten Schaumstoffeinsätze ermöglichen applikationsspezifische Schubladen-Layouts. Serienmäßige Lochwände an beiden Stirnseiten sowie eine optionale Lochwand an der Rückseite ermöglichen das nachträgliche Anbringen von Zusatzelementen. (jr)

www.weidmueller.de