KELAG und Minol gründen Kelmin

Ein weiteres Ziel ist Smart Building: Die Kelmin will Gebäude und im nächsten Schritt auch Städte mittels LoRaWAN vernetzen.

Wohnungsunternehmen, Vermieter und Verwalter in Österreich können ab sofort die Heizkostenabrechnungen für ihre Wohnungsnutzer von der Kelmin beziehen. Das Unternehmen wurde vom österreichweit tätigen Energiedienstleister KELAG Energie & Wärme und dem Immobiliendienstleister Minol gegründet und bietet integrierte Lösungen im Rahmen der Heizkostenabrechnungen für die Wohnungswirtschaft.

„Mit der Kelmin erweitert die KELAG ihre Services für die Wohnungswirtschaft und bietet außer Wärme auch sämtliche Abrechnungs-Dienstleistungen auf Haus- und Wohnungsebene“, sagt Adolf Melcher, Geschäftsführer der KELAG Energie & Wärme GmbH.

Zudem bietet die Kelmin Dienstleistungen in den Bereichen Smart Living, Smart Building und Smart City an. Diese Themen treibt das Mutterunternehmen der Minol, die Brunata-Minol-ZENNER-Gruppe, international intensiv voran. Sie hat sich in Österreich das Ziel gesetzt, das Internet der Dinge (Internet of Things, kurz IoT) und speziell die LoRaWAN-Funktechnologie (Long Range Wide Area Networks) gemeinsam mit der Kelmin für die Wohnungswirtschaft, aber auch für Stadtwerke und Kommunen, nutzbar zu machen. LoRaWAN-Netze können bei geringem Energieverbrauch viele Geräte und Sensoren einbinden, die einfach und komfortabel aus der Ferne auslesbar sind. Das gilt für die Technik innerhalb von Gebäuden – zum Beispiel Messgeräte, Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren, Rauchwarnmelder und Smart-Home-Systeme – wie auch für die kommunale Infrastruktur – zum Beispiel Sensoren für Straßenlaternen, Mülltonnen und Parkplätze.

Die eingebundenen Objekte übertragen ihre Informationen an ein zentrales Gateway und von dort in eine sichere Cloud. So entstehen aus den Informationen web-basierte Anwendungen, die für viele unterschiedliche Zielgruppen hilfreich sind. „Mit rund 80 Fernwärmenetzen und mehr als 900 Heizzentralen in ganz Österreich bringt die KELAG Energie & Wärme viele Standorte für LoRaWAN-Netze als Grundlage für smarte Anwendungen in die strategische Kooperation mit der Brunata-Minol-ZENNER-Gruppe ein“, erläutert Melcher.

Das neue Unternehmen stößt auf große Resonanz und hat bereits eine Reihe von Aufträgen bekommen. Zum Beispiel wird die Kelmin in einem Pilotprojekt in St. Veit an der Glan ab Frühling 2019 die Heizkostenabrechnung für rund 1.500 Wohnungen übernehmen.

www.kelag.at

www.minol.de

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